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Erbschaftssteuer vermeiden - wie geht´s?

| 12.09.2013 10:19 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Wehle


Zusammenfassung: erbschaftssteuerrechtliche Privilegierung von Stiefkindern, Auch Stiefkinder genießen einen steuerlichen Freibetrag in Höhe von 400.000 Euro

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind verheiratet und haben 2 gemeinsame Kinder. Meine Frau hat zusätzlich einen Sohn aus erster Ehe. Wir möchten dass beim Vererben unserer Doppelhaushälfte alle 3 Kinder gleich gestellt werden. Wir haben ein Berliner Testament und die 3 Kinder zu gleichen Teilen als Schlusserben eingesetzt. Sollte ich zuerst versterben so würden beim Tode meiner Frau ihre 3 Kinder zu gleichen Teilen erben. Würde ich als letzter versterben dann sollen alle 3 Kinder ebenfalls zu gleichen Teilen erben. Da der Sohn meiner Frau aus erster Ehe mit mir nicht verwandt ist, hat er in Steuerklasse 3 jedoch nur einen Freibetrag von 20.000 Euro bei der Erbschaftssteuer. Damit würde er in diesem Erbfall mit hohen Steuerforderungen konfrontiert. Das würden wir gerne vermeiden.
Welche Möglichkeiten gibt es dazu?

Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für die eingestellte Frage. Diese möchte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben und in Ansehung des Einsatzes wie folgt beantworten.

Da haben Sie aber Glück, denn nach § 15 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG sind auch Stiefkinder der Steuerklasse 1 zugehörig, so dass diese Stiefkinder auch in § 16 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG privilegiert werden.
Danach steht auch Ihrem Stiefsohn, welcher nicht mit Ihnen verwand ist, ein Freibetrag in Höhe von 400.000 Euro zu.

Mit einer Adoption könnten Sie Ihren Stiefsohn auch als eigenes Kind annehmen um eventuellen Querelen aus dem Weg zu gehen. Sie haben Ihn aber bereits in dem Gemeinschaftlichen Testament bedacht, so dass hier weder aus erbrechtlicher Sicht noch aus steuerrechtlicher Sicht Handlungsbedarf besteht, diesen Weg zu gehen.
Eine weitere, aber nicht unbedingt unkompliziertere und weniger aufwendigere Option wäre der Familienpool.

Diese Wege erübrigen sich jedoch wegen der o.g. Privilegierung von Stiefkindern im Erbschaftssteuergesetz.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wehle, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 12.09.2013 | 11:14

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