Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erbfolge - Kind aus erster Ehe

11.10.2011 09:08 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar:

Mein Mann (wir sind verheiratet, Zugewinngemeinschaft, noch keine gemeinsamen Kinder) hat ein Kind aus erster Ehe.

Wir wollen jetzt ein Haus bauen, wobei mir das Grundstück von meinen Großeltern übertragen wird, d. h. mein Mann und ich werden im Grundbuch eingetragen sein. Das Haus werden wir zusammen finanzieren, wobei mein Mann den größeren Anteil zahlen wird.

Wie sieht das mit der Erbfolge aus, sollte mein Mann früher versterben? Ich möchte natürlich nicht, dass das Kind aus erster Ehe etwas von dem Haus oder Grundstück erhält.

Ebenso haben wir zwei Gemeinschaftskonten (und-Konten). Wie verhält es sich hier? Werde ich als Ehefrau alleinige Eigentümerin über die Konten oder ist hier das Kind aus erster Ehe ebenfalls erbberechtigt und was kann man tun, um dies auszuschließen?

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sofern Ihr Ehemann in das Grundbuch als hälftiger Eigentümer eingetragen worden ist, gehört zu seinem Vermögen folglich auch die Hälfte das Hauses, unabhängig davon, wie das Haus in die Ehe gebracht worden ist.

Im Falle seines Todes würde dann sein Kind entweder die Hälfte oder aber bei einer Enterbung ein Viertel des Nachlasses beanspruchen können.

Praktischerweise sollte Ihr Mann Ihnen aber testamentarisch das Haus als Vermächtnis überlassen, sodass Sie ggf. noch mittels einer Ausgleichszahlung das Haus weiter besitzen können. Auch sollten Sie sich ein lebenslanges dingliches Wohnrecht eintragen lassen.

Das Beste wäre es aber, wenn dieser nicht im Grundbuch stehen würde, dass sie gar keinen Ansprüchen seines Kinder ausgesetzt wären.

Auch hinsichtlich der Vermögen auf den Gemeinschaftskosten würde dem Kind dann ein Anteil zustehen, meist von der Hälfte der Summen den jeweiligen Anteil (1/2 oder 1/4).

Auch hier wäre die einzige Möglichkeit, dass die gemeinsamen Konten aufgelöst werden und die Konten lediglich auf Ihren Namen laufen, wobei das Geld Ihres Ehemannes dennoch zur Erbmasse gehört, unabhängig davon, ob es auf Ihrem Konto liegt oder nicht.
zumindest aber wäre es in dem Augenblick vorteilhaft, wenn Sie mehr als die Hälfte des Vermögens besitzen, sodass dieses nicht einfach durch 2 geteilt werden würde, sondern das Kind die Höhe des Geldes des Vaters auf diesen Konten nachweisen müsste.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 76979 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr geehrter Herr Wilking, haben Sie herzlichen Dank für die präzise und gut verständliche Beantwortung meiner Frage. Mit besten Grüßen, Monade ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Liebe Anwältin, ich habe selten eine solch ausführliche, verständliche und kompetente Antwort bekommen wie von Ihnen!!! Leider konnte ich keine sechs Sterne vergeben! Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herzlichen Dank für Ihre kompetete ausführliche Antwort. Gerne empfehle ich Herrn Rechtsanwalt Bernhard Müller weiter. Er hat mir sehr geholfen in einer Mietrechtsfrage. Dass ich hier eine schriftliche Antwort erhalte hilft mir ... ...
FRAGESTELLER