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Erbfolge gesetzl Kind

25.07.2006 19:00 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Sehr geehrte Damen und Herren,
folgendes Erbproblem stellt sich: Ich bin der gesetzl. Vater eines 16jährigen Kindes. (19 Jahre verheiratet gewesen,mittlerweile 2 Jahre geschieden.Der Sohn wurde während der Ehezeit geboren,bin jedoch nicht der biologische Vater.Vermutungen waren vorhanden das Sie fremdging,habe aber den Vaterschaftsprozess verloren,Verjährungsfrist nach Kentniss.)Ich habe ein Haus und einen Handwerksbetrieb, lebe mit einer Partnerin zusammen,wir haben ein 10 monatiges gemeinsames Kind.Wie sieht es hier mit der Erbfolge aus,hat das gestzl. Kind Anspruch auf Erbe,wenn ja,in welcher Höhe,wie erben meine Partnerin und unser gemeinsames Kind? Kann das gestzl. Kind mit volljährigkeit Erbanspruch stellen.Ich habe zwar ein handschriftliches Testament verfasst,möchte dies aber wenn möglich entsprechend ändern.Ist es ratsam ein notarielles Testament zu verfassen? Für Ihre Mühe im Vorraus besten Dank.


Sehr geehrter Fragesteller,

da Sie nach § 1592 BGB Vater des 16jährigen sind, steht dieser als Ihr Abkömmling auf einer Stufe mit dem 10monatigen Kind, da der Gesetzgeber sämtliche Kinder, egal ob ehelich oder nicht gleich behandelt. Wenn Sie mit Ihrer neuen Partnerin verheiratet sind, erbt diese die Hälfte, Ihre beiden Kinder jeweils ein Viertel. Wenn Sie mit dieser nicht verheiratet sind, kann sie nur mittels "gewillkürter Erbfolge", also mit Testament o.ä. erben, sonst würden die beiden Kinder jeweils hälftig erben. Die Erbenstellung wird durch die Minderjährigkeit grundsätzlich nicht berührt.

Erben kann man aber erst nach dem Erbfall, also nach dem Tode - vorherige Erbansprüche gibt es nicht, es sei denn, Sie möchten eine vorweggenommene Erbfolge. Aber ohne Ihr Einverständnis geht in diesem Zusammenhang nichts.

Sie können Ihr Testament jederzeit durch ein neues widerrufen. Damit Ihr letzter Wille auf jeden Fall berücksichtigt wird, empfiehlt sich die Konsultation eines Notars. Durch ein solches Testament können Sie den 16jährigen enterben und auf seinen Pflichtteil verweisen.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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