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Arbeitsrecht

| 10.01.2012 20:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


ch arbeite seit gut 6 Monaten für die Promotionagentur P aus München.
Ums gleich mal vorweg zu nehmen: Vor dieser Agentur wird nur gewarnt. Zwar gibt sie sich als eine der größten aus, allerdings werden durchwegs negative Kommentare in 4promo.de über sie geschrieben, was ich auch bestätigen kann. Allerdings: Wer gut schafft und guten Umsatz macht, wird in Ruhe gelassen. So wie ich.
Ich arbeite in einem Bauhaus in P für diese Agentur. Bin dort sehr beliebt und mache gute Umsätze.
Die bauhäuser werden in kategorien eingeteilt: D, C, B, A, AA wobei AA zB. In München Stadtmitte liegt und C – meins – in einer kleinen Stadt außerhalb.
Eins der sonderbaren Dinge dieser Agentur ist, dass sie monatlich neue Arbeitsverträge macht, die den einen Monat gelten. Wer nicht unterschreibt, kriegt kein Geld.
Im November stand in dem neuen Vertrag: Wer unter 55% des erwarteten Umsatzes (der Top Produkte) macht, bekommt nur 50% Provision!

Ich wunderte mich schon damals, was das soll, sparte mir aber das nachfragen, da dies nur zu Streit führen würde und ich sowieso immer um 80% lag. Sprich: 55% bei C Häusern sind 500.- Euro und ich machte öfters 1000.-, manchmal sogar noch mehr.

Im Dezember schien der Einkauf im Gegensatz der Vormonate etwas nachgelassen zu haben. Ich rief noch in der ersten Dezemberwoche meinen Teamleiter an und teilte ihm mit, dass es verkaufsmäsig nicht so besonders aussieht, was er aber nur mit: „Ach was! Du krigst das schon! Selbst wenn du unter 55% kämst, kann ich das so drehen, das du voll ausbezahlt wirst!" entgegnete.
Ein: Ich lass dich schon nicht hängen! Schickte er mir per SMS

In einem firmeninternen Forum wird all wöchendlich die prozentzahl der Seller angegeben.
Nach der ersten Woche hatte ich 68% nach der zweiten 62%, die dritte und vierte wurden gar nicht eingetragen – bis heute nicht! - da der Teamleiter in den Urlaub fuhr und seine Vertretung – mit der ich auch telefoniert hatte – die weiteren Wochen - trotz Zusage - Nicht reingestellt hatte.

Unglücklicher weise wurde ich an 5 Tagen im Dezember ersatzweise in andere Bauhäuser versetzt, in denen absolut nichts los war.

Anfang Dezember bekam ich dann meine Verdienstabrechnung, abzüglich 50% Provision (700.-)!
Ich rief sofort meinen TL an, sprach ihm das ganze auf AB mit der Bitte um Rückruf, da ich das nicht einsehe, zumal es nicht meine Schuld sei! - Kein Rückruf, keine Antwort.
Im Forum beschwerte ich mich auch darüber – keine Antwort.
Über einen weiteren Promotor erfuhr ich, dass er auch unter 55% hatte, aber voll ausgezahlt wurde.
Bis heute bekam ich von niemandem eine Antwort, noch wurde die vollständige Dezemberwochenliste im Forum gezeigt.

Haben die das Recht, mir einfach 50% abzuziehen?

Frage 2:

Nach Angaben der Agentur scheint januar der Umsatzstärkste Monat zu sein. Nach Angaben der AL in den Bauhäusern der Umsatzschwächste. Egal: Agentur P lies deshalb die 55% Zahlen etwas anheben: Statt 500.- jetzt 520.-
Was sie aber nicht in den Vertrag schrieben und uns nicht darüber informierten, war, dass sie mich von C – wo ich seit 6 Monate bin – auf A gestuft haben! Sprich: Täglich müsste ich 1000.- Umsatz machen um vollen Lohn zu erhalten. (= 5000.- wöchentlich: So viel Ware haben wir gar nicht!)
Einige wurden hochgestuft, andere nicht!

Frage: Muss man das hinnehmen? Wieder nur 50% Provision?

Sollte die Antwort: Nein! lauten, werde ich den antwortenden Anwalt mandatieren!

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten darf.

Bitte beachten Sie, dass die nachstehenden Ausführungen lediglich eine erste rechtliche Einschätzung auf Grundlage Ihrer Angaben und des ausgelobten Einsatzes darstellen.


Sehr geehrte Ratsuchende,

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Bitte beachten Sie, dass die nachstehenden Ausführungen lediglich eine erste rechtliche Einschätzung auf Grundlage Ihrer Angaben und des ausgelobten Einsatzes darstellen.


Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten darf.

Bitte beachten Sie, dass die nachstehenden Ausführungen lediglich eine erste rechtliche Einschätzung auf Grundlage Ihrer Angaben und des ausgelobten Einsatzes darstellen.

Ich muss Ihnen bereits jetzt sagen, dass eine genaue Beantwortung Ihre Ausführung und auch die damit verbundenen Fragen ohne eine Einsicht in den Arbeitsvertrag und deren genaue Prüfung nicht möglich ist. Zu dem handelt es sich hier um ein komplexes Anliegen, für das Sie einen Bruttobetrag von 45 Euro ausgelobt haben, für das dem antwortenden Anwalt nach Abzügen des Betreibers etwa knapp die Hälfte übrig bleibt.

Sie und der Arbeitgeber schließen den Arbeitsvertrag. Ihnen steht es frei, den Vertrag zu unterschreiben. Wenn Sie hier mit den Verdienstmöglichkeiten nicht einverstanden sind, steht es Ihnen frei, den Arbeitsvertrag nicht zu verlängern. Ob hier eine Sittenwiedrigkeit vorliegt, kann ohne Einsicht in den Vertrag nicht genau beantwortet werden.

Ich empfehle Ihnen hier, den Arbeitgeber schriftlich mit einem Einschreiben+Rückschein aufzufordern, Ihnen eine genaue Erklärung abzugeben, wieso Ihnen 700 Euro abgezogen sind. Auch unter dem Aspekt wieso zwei Wochen nicht eingetragen wurden und Ihnen hierfür wohl auch kein Gehalt bezahlt wurde.


Was sicher mysteriös ist, dass jeden Monat neue Arbeitsverträge abgeschlossen werden. Jedoch steht es Ihnen auch hier frei diesen zu unterschreiben oder auch nicht. Der Arbeitgeber zwingt sie hier nicht zur Unterschrift. Sicherlich wird der Arbeitgeber unter diesen Gesichtspunkten es schwer haben, auf Dauer gutes Arbeiterpersonal finden zu können.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine weitere positive Antwort geben kann. Sollten Sie den Arbeitsvertrag von mir überprüfen lassen wollen, können sie mich im Rahmen eines Direktmandates kontaktieren.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen zu geben.


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Rückfrage vom Fragesteller 10.01.2012 | 22:49

Sehr geehrter Herr Beck
ich sagte bereits, dass, wenn Arbeitsverträge nicht unterschrieben werden, keine Auszahlung erfolgt! Also hatte ich gar keine andere Chance.
Unterschreib oder geh! heißt es schlicht.

Des weiteren war eine Frage, ob es legitim ist, zu schreiben: 100% Auszahlung nur über 55%; dann aber kulanter weise zb auch bei 50% voll auszuzahlen. Wer entscheidet dann, dass bei 49% nur 50% ausgezahlt werden?

Die genaue Erklärung, warum mir 700.- abgezogen wurden, war ja, dass ich NICHT die 55% erreicht hatte.

bei meiner zweiten Frage erwähnte ich, dass die Höherstufung NICHT im Arbeitsvertrag steht und manche Hochgestuft werden, manche nicht. Ob das legal ist, war meine andere Frage.

Bitte beantworten Sie meine Fragen, so dass sich der Einsatz von 45.- lohnt

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.01.2012 | 23:32

Sehr geehrter Ratsuchender,

wie ich Ihnen bereits in meiner o.g. Ausführung mitgeteilt habe, wäre es unerlässlich für eine weitere Auskunft den Arbeitsvertrag zu begutachten, da eine Pauschalisierung über die Ferne nicht gegeben werden kann.

Deshalb kann ich Ihnen nur unter dem Vorbehalt Ihrer Fragen und Ausführung mitteilen, dass es für die Auszahlung wie Sie oben ausgeführt haben, auch ein Berechnungsschlüssel von Seiten des Arbeitgebers geben muss. Um eine Legalität beurteilen zu können, müsste hier die Stellungsnahme des Arbeitgebers abwarten.

Als Fazit ist doch zu sagen, dass die Sache stinkt. Ob dies jedenfall für einen Gang vor das Arbeitsgericht langt, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall scheint es mir doch zu hoch 700 Euro abzuziehen an der Provision. Wie gesagt kann jedoch hier eine abschließende Beurteilung nur nach Einsicht in die Akten erfolgen.

Setzen Sie ein Schreiben an den Arbeitgeber auf in dem Sie Ihn mitteilen, dass Sie Ihn mehrfach telefonisch zwecks Stellungsnahme versucht haben zu erreichen hier jedoch keine Reaktion erfolgte. Setzen Sie Ihm eine 10-tätige Frist, Ihnen zu erklären wieso 700 Euro abgezogen wurden. Fordern Sie Ihn auch auf, Ihnen mitzuteilen, wieso bei den einen Mitarbeiter die Hochstufung stattfindet und bei dem anderen widerrum nicht. Bitten Sie Ihn um Stellungsnahme, nach welchem System die Prozente verteilt werden.

Senden Sie dies per Einschreiben+Rückschein. Nimmt Ihr Arbeitgeber dies nicht an, oder reagiert widerrum nicht, kontaktieren Sie mich nach Ablauf der Frist, sofern Sie möchten dass ich Sie in dieser Angelegenheit weiter vertrete. Ich werde dann dem Arbeitgeber eine Frist setzen und mitteilen, dass Sie anderfalls angehalten Sind rechtliche Schritte in Betracht zu ziehen.

Die Zahlen jedoch sind ziemlich hoch die abgezogen werden. Es müsste halt geprüft werden, ob Mitarbeiter bei der Vertragsunterschrift genötigt und unter Druck gesetzt werden und der geschlossene Vertrag rechtlichen Bestand hat oder nicht.

Überlegen Sie ich ob es Sinn macht für dieses Unternehmen weiter zu arbeiten, oder Sie nicht woanders eine Anstellung finden können.

Ergänzung vom Anwalt 10.01.2012 | 22:32

Sehr geehrter Ratsuchender,

das System hier hat so eben gestreikt, Dies bitte ich zu entschuldigen. Ich antworte Ihnen daher hier nochmals flüssig.


Ich muss Ihnen bereits jetzt sagen, dass eine genaue Beantwortung Ihre Ausführung und auch die damit verbundenen Fragen ohne eine Einsicht in den Arbeitsvertrag und deren genaue Prüfung nicht möglich ist. Zu dem handelt es sich hier um ein komplexes Anliegen, für das Sie einen Bruttobetrag von 45 Euro ausgelobt haben, für das dem antwortenden Anwalt nach Abzügen des Betreibers etwa knapp die Hälfte übrig bleibt.

Sie und der Arbeitgeber schließen den Arbeitsvertrag. Ihnen steht es frei, den Vertrag zu unterschreiben. Wenn Sie hier mit den Verdienstmöglichkeiten nicht einverstanden sind, steht es Ihnen frei, den Arbeitsvertrag nicht zu verlängern. Ob hier eine Sittenwiedrigkeit vorliegt, kann ohne Einsicht in den Vertrag nicht genau beantwortet werden.

Ich empfehle Ihnen hier, den Arbeitgeber schriftlich mit einem Einschreiben+Rückschein aufzufordern, Ihnen eine genaue Erklärung abzugeben, wieso Ihnen 700 Euro abgezogen sind. Auch unter dem Aspekt wieso zwei Wochen nicht eingetragen wurden und Ihnen hierfür wohl auch kein Gehalt bezahlt wurde.


Was sicher mysteriös ist, dass jeden Monat neue Arbeitsverträge abgeschlossen werden. Jedoch steht es Ihnen auch hier frei diesen zu unterschreiben oder auch nicht. Der Arbeitgeber zwingt sie hier nicht zur Unterschrift. Sicherlich wird der Arbeitgeber unter diesen Gesichtspunkten es schwer haben, auf Dauer gutes Arbeiterpersonal finden zu können.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine weitere positive Antwort geben kann. Sollten Sie den Arbeitsvertrag von mir überprüfen lassen wollen, können sie mich im Rahmen eines Direktmandates kontaktieren.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen zu geben.

Bewertung des Fragestellers 11.01.2012 | 00:33

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Stellungnahme vom Anwalt:

Sehr netter Fragesteller dem ich alles gute für seinen weiteren beruflichen Werdegang wünsche