Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

kein Arbeitsvertrag als Aushilfe


14.06.2007 10:36 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Hallo, ich bin als Aushilfe eingestellt und arbeite etwa 18 Stunden die Woche. Ich fragte nach einem Arbeitsvertrag aber mir wurde gesagt Aushilfen bekommen keinen. Wie ist das dann mit Fortzahlung von Lohn im Krankheitsfall oder mit Urlaub. Eine kollegin die ebenfalls als Aushilfe dort angestellt ist und das schon seit Jahren bekommt beides nicht. Ist das zulässig mir einen Arbeitsvertrag zu verweigern? Ich verdiene jeden Monat 400 Euro. Da könnte man mich doch auch als 400 Euro Kraft einstellen. Aber dann hätte ich ja Anspruch auf Kranken geld und Urlaub.Ich habe den Eindruck die Einstellerei als Aushilfe ist nur eine Möglichkeit keinen Urlaub und Fortzahlung im Krankheitsfall gewähren zu müssen. Ist das so? Ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet mir einen Arbeitsvertrag zu geben? Über eine Antwort wäre ich dankbar.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt:

Sie haben als Arbeitnehmerin einen Anspruch auf einen schriftlichen Nachweis der für sie geltenden Arbeitsbedingungen, wenn ihr Arbeitsverhältnis die Dauer eines Monats übersteigt.

Der europäische Gesetzgeber hat eine Richtlinie erlassen, nach der jeder Arbeitnehmer Anspruch darauf hat, dass der Arbeitgeber ihm den wesentlichen Inhalt seines Arbeitsverhältnisses in einer Urkunde zusammenfasst. Die Richtlinie ist in Deutschland in §105 Gewerbeordnung (GewO) in Verbindung mit dem Nachweisgesetz (NachwG) umgesetzt worden.

Auf dieser Grundlage hat der Arbeitgeber Ihnen nach Abschluss des Arbeitsvertrages auf Verlangen eine entsprechende Urkunde über die wesentlichen Vertragsbedingungen auszuhändigen, wobei die Urkunde nicht den Arbeitsvertrag ersetzt.

Sie ist eine einseitige Erklärung des Arbeitgebers, die Ihnen als Nachweis der Existenz des Arbeitsverhältnisses dient.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER