Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

befristetes Arbeitsverhältnis nicht verlängern-droht Sperre von der AA?


| 10.09.2006 17:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite bei einer Krankenkasse ca. 300 km von meinem Wohnort entfernt. Ich wohne und arbeite also in der Woche dort und bin nur am Wochenende bei meinem Lebensgefährten. Ich habe den Job so weit weg angenommen, weil ich unbedingt in meinem neuen Beruf arbeiten wollte. Ich hatte glücklicherweise eine Umschulung machen dürfen.

Nun hatte ich dort schon richtigen Ärger. Ich würde das als Mobbing durch Vorgesetzte bezeichnen. z.B. haben sie mir das Gehalt gekürzt, wogegen ich mich erfolgreich gewehrt habe.

Nun läuft mein befristeteter Vertrag am 31.12.06 aus. In 14 Tagen erfahre ich, ob dieser verlängert wird oder nicht.

Ich rechne damit, dass sie mir eine Verlängerung nur mit weniger Gehalt anbieten. darauf möchte ich mich nicht einlassen, denn dann lohnt sich der ganze Stress mit Wochenendbeziehung usw. nicht mehr.

Nun meine Frage:

Bekomme ich eine Sprerre von der Agentur für Arbeit, wenn ich die Verlängerung mit weniger Gehalt ablehne?

Bekomme ich eine Sperre, wenn ich die Verlängerung zu gleichen Bedingungen wie jetzt ablehne?

Und wenn ich den Vertrag annehme, kann ich dann trotzdem kündigen, wenn mir in der Zwischenzeit ein besserer Job in Aussicht steht? (im Arbeitsvertrag ist eine ordentliche Kündigung geregelt)

Vielen Dank schon mal für die Antwort.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragenstellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt summarisch beantworten:

Gem. § 144 I S. 1 SGB III tritt eine Sperrzeit ein, wenn sich der Arbeitnehmer versicherungswidrig verhalten hat, ohne dafür einen wichtigen Grund zu haben. Das ist dann der FAll, wenn das Beschäftigungsverhältnis durch den Arbeitnehmer gelöst oder der Arbeitnehmer durch ein arbeitsvertragswidriges Verhalten Anlass für die Lösung des Beschäftigungsverhältnisses gegeben und dadurch vorsätzlich oder grob fahrlässig die Arbeitslosigkeit herbeigeführt hat (Sperrzeit bei Arbeitsaufgabe).

Keine Lösung des Arbeitsverhältnisses im Sinne diesen Gesetzes liegt vor, wenn der Arbeitnehmer eine Befristung auslaufen lässt, auch dann nicht, wenn ihm eine Verlängerung angeboten wurde. Demnach droht Ihnen also keine Sperrzeit und zwar auch dann nicht, wenn die Arbeitsbedingungen die gleichen bleiben.

Wenn Sie einen neuen Vertrag annehmen können Sie selbstverständlich jederzeit ordnungsgemäß kündigen. Für Arbeitnehmer gilt gem. § 622 I BGB eine Kündigungsfrist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats.

Ich hoffe Ihnen hiermit geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marc Kohlenbach
Rechtsanwalt

Bachemer Str. 176-178
50931 Köln
0221/2828390
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank. Es ist doch ein gutes Gefühl einen Rat von einem Fachmann zu bekommen. "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER