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Urlaubsanspruch bei Kündigung durch Arbeitnehmer im Jahr


| 04.04.2006 16:05 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Guten Tag,
toller Service hier! Ich habe gleich mehrere Fragen, und hoffe auf baldige Antwort....
Also ich bin seit fast 5 Jahren in einem unbefristeten und ungekündigten Arbeitsverhältnis angestellt.
Zum Montag den 15.05.06 kann ich meine neue Stelle antreten.
Wie ich es laut §622 (1) verstehe, würde ich am 13.04.06 (weil der 14. Karfreitag ist und der 15. ein Samstag) meine Kündigung schriftlich bei meinem jetztigen Arbeitgeber abgeben.
Muss ich am 15.05. dann noch bei der alten Stelle antreten? Oder kann ich ab dem 15. bei der Neuen beginnen? Oder müßte ich am 15.05. bei der alten Stelle Urlaub nehmen um bei der nNeuen starten zu können?
Ich habe 30 Tage Urlaub im Jahr, habe ich dann bis zum 15.05. Anspruch auf 11,25 Tage Urlaub, oder wird das auf 11 oder 11,5 oder sogar 12 Stunden aufgerundet?
Kann ich denn zum 15. des Monats kündigen, oder nur zum Monatsende?
Vielen lieben Dank im voraus und viele Grüße!!!

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Ich unterstelle zunächst, dass keine von § 622 Abs. 1 BGB abweichende Vereinbarung tariflicher oder arbeitsvertraglicher Natur besteht. Nach § 622 Abs. 4 und Abs. 5 BGB wäre dies zulässig. Prüfen Sie das bitte gegebenenfalls.

Ihre Kündigungsfrist bemisst sich nach Abs.1 des § 622 (Abs. 2 gilt nur für den Arbeitgeber oder wenn eine Abweichung vereinbarte worden ist, s. o.). Damit gilt eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum 15.05.2006. Richtig ist, dass die Kündigung bereits am 13. April dem Arbeitgeber zugehen muss (zu Beweiszwecken hierzu bitte persönlich unter Zeugen übergeben oder per Einschreiben/Rückschein; dann aber Zustellungszeit durch Post berücksichtigen).

Damit endet Ihr Arbeitsverhältnis am 15. April 2006 und Sie können am nächsten Tag bei Ihrem neuen Arbeitgeber anfangen.

Ihr Urlaubsanspruch berechnet sich – wie Sie das auch richtig gemacht haben – nach § 5 Abs. 1 c) BUrlG: Es steht Ihnen also ein (Teil-)Urlaubsanspruch von (4,5/12 * 30) 11,25 Tagen zu. Hinsichtlich der 0,25 Tage ist eine stundenweise Freistellung durch Ihren Arbeitgeber zulässig. Nur bei 0,5 Tagen wird aufgerundet (vgl. § 5 Abs. 2 BUrlG)

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß

Markus A. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de
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