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Urlaubsanspruch - Rechtslage

14.12.2013 18:43 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: In Teilzeit beschäftigte Arbeitnehmer, die nicht an allen Werktagen arbeiten, müssen für die ohnehin freien Arbeitstage keinen Urlaub beantragen. Ggf. ist jedoch ihr Urlaubsanspruch anteilig zu kürzen, wenn Ihnen dieser auf der Grundlage einer vollen Arbeitswoche zugesagt wurde.

Ich arbeite in einer Wäscherei 4 Tage die Woche (Mo.-Do.) a 8 Stunden. Am Fr. bin ich für ein anderes Unternehmen tätig.

Bei einem Urlaubsanspruch von 24 Tagen wurde es bisher so gehandhabt, dass bei Genehmigung des Urlaubs die Freitage nicht mitgezählt worden sind. Bei meinem jetzigen Urlaubsantrag teilte mir der Arbeitgeber mit, dass alle im Urlaubszeitraum vorkommenden Freitage jetzt doch vom Gesamturlaubsanspruch subtrahiert werden.

Nach meiner Rechtsauffassung ist eine solche Vorgehensweise nicht möglich. Schließlich muss ich ja für die Freitage bei meinem zweiten Arbeitgeber Urlaub beantragen. Wie ist die Rechtslage?

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt, wobei ich wie gewünscht mit geringer Detailtiefe ausführe:

Es müsste zuncähst anhand Ihres Arbeitsvertrags oder des etwaig anwendbaren Tarifvertrag geprüft werden, ob Ihnen die 24 Urlaubstage ausgehend von einer 5- oder 4-Tage zustehen.

Wurden Ihnen die 24 Tage ausgehend von Ihrer 4-Tage-Woche zugesagt, dürfen die Freitage nicht mitgezählt werden, da diese ja ohnehin arbeitsfrei sind. Dasselbe gilt wenn Ihnen die 24 Urlaubstage ausgehend von 5-Tage-Woche zugesagt wurden, hier ist aber dann der Urlaubsanspruch auf 4/5, also 19,2 Tage zu kürzen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elke Scheibeler, Rechtsanwältin

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