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Unterhalt für volljähriges Kind - Kann meine Ex-Frau zu einer höheren Erwerbsobliegenheit verpflicht

29.11.2006 11:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte um anwaltliche Auskunft und um Ratschlag bezüglich meiner unterhaltsrechtlichen Situation.

Zum Sachverhalt:

Ich bin seit Juni 2003 geschieden und laut richterlichem Beschluss (Vergleich) vom 23.04.2004 unterhaltspflichtig für meine beiden Kinder aus dieser Ehe gemäß untenstehendem Wortlaut:

2)
Der Beklagte verpflichtet sich, für die Klägerin Rosalie Kollert, geb. 25.07.1988, zur Händen der Kindesmutter ab April 2004 135 % des Regelbetrags der jeweiligen Altersstufe nach § 1 Regelbetragsverordnung, abzüglich des anrechenbaren Kindergeldes für ein 1. Kind, derzeit 307,-- Euro (348,-- Euro – 77,-- Euro) zu bezahlen.
3)
Der Beklagte verpflichtet sich, für den Kläger Thomas Kollert, geb. 21.01.1993, zur Händen der Kindesmutter ab April 2004 135 % Regelbetrags der jeweiligen Altersstufe nach § 1 Regelbetragsverordnung, abzüglich des anrechenbaren Kindergeldes für ein 2. Kind, derzeit 249,-- Euro (326,-- Euro – 77,-- Euro) zu bezahlen.


Ich leiste zur Zeit Unterhalt wie folgt:

1. für meinen minderjährigen Sohn Thomas, geb. 21.01.1993 316,00 € mtl. zu Händen der Kindesmutter.

2. für meine Tochter Rosalie, geb. 25.07.1988 316,00 € mtl., und zwar seit Januar 2006 (einvernehmlich) an sie selbst, da sie seit dieser Zeit nicht mehr bei ihrer Mutter wohnt. Von dieser erhält sie meines Wissens auch das Kindergeld in Höhe von 154,00 €. Sie besucht die 12. Klasse der Fachoberschule und hat einen eigenen Hausstand in der Wohnung eines älteren Bruders. Allerdings wurde ihr Hauptwohnsitz erst bei Erreichen der Volljährigkeit im Juli 2006 geändert.

Ich selbst bin berufstätig mit einem Nettoeinkommen von 1965,00 €, seit 13.05.2005 wieder verheiratet mit der Mutter meines am 02.05.2003 geborenen Kindes Anna-Lena. Ich lebe mit meiner Frau und unserem Kind zur Miete.

Meine Ex-Frau ist halbtags berufstätig mit einem geschätzten Nettoeinkommen von
800 – 900 EUR. Sie lebt in ihrer Eigentumswohnung.

Mir ist bekannt, dass mit Erreichen der Volljährigkeit beide Elternteile gleichermaßen barunterhaltsverpflichtet sind, und zwar in Höhe ihrer Leistungsfähigkeit unter Anrechnung des Kindergeldes auf der Basis eines Bedarfs von 640,00 € des Kindes, wenn es im eigenen Haushalt lebt.


Zu dieser Situation und diesem Sachverhalt habe ich folgende Fragen:

1. Die berufliche Situation meiner Ex-Frau begründet eine Leistungsunfähigkeit, wenn man einen Selbstbehalt von 870,00 € zugrunde legt. Frage: Kann meine Ex-Frau zu einer höheren Erwerbsobliegenheit (Ganz- statt Halbtagsarbeit) verpflichtet werden, wenn ja, wie?
2. Welche Leistungsfähigkeit habe ich selbst, wenn man meine Unterhaltsverpflichtungen gegenüber meiner jetzigen Ehefrau und dem gemeinsamen Kind berücksichtigt? Kann ich unter diesen Umständen zur Zahlung des gesamten Unterhalts für meine Tochter verpflichtet werden, wenn meine Ex-Frau weiterhin bei ihrer Halbtagstätigkeit bleibt?
3. Wie wirkt sich eine Berufstätigkeit meiner Frau auf meine Unterhaltsverpflichtungen aus erster Ehe aus (meine Frau ist zur Zeit halbtags beschäftigt mit einem Gehalt von 850,00 €)?
4. Bedarf es zu jeder Änderung meiner Unterhaltsverpflichtungen aus erster Ehe einer Änderungsklage, insbesondere bei Änderung des Status volljähriger Kinder (Schülerin, Auszubildende, Studierende, Arbeitslose etc.)?
5. Welche Änderung der Unterhaltsverpflichtung gegenüber meiner volljährigen Tochter ergibt sich, wenn sie nach Abschluss ihrer Fachoberschule keine Ausbildungsstelle findet und arbeitslos gemeldet ist?

Ich bitte um Beantwortung meiner Fragen, möglichst mit Berechnungsbeispielen.



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Sehr geehrter Ratsuchender,

in Anbetracht des Umfanges der aufgeworfenen Fragen werde ich ihnen in Kürze eine Email mit den gewünschten Informationen und Berechnungen zukommen lassen.

Mit freundlichem Gruß

Wundke
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