Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Umgangsrecht wird einseitig nicht mehr nachgekommen


16.09.2006 01:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
meine erste Ehe wurde in Deutschland geschlossen und ich habe 4 Kinder aus dieser Ehe. Im Januar 1997 sind meine damalige Frau, unsere Kinder und ich gemeinsam nach die Niederlande umgezogen. Im juni 1997 habe ich mich von meiner Frau getrennt und seitdem, bis anfang September 2005 haben unsere Kinder bei mir (in den Niederlanden) gelebt. Vom Gericht ist ein gemeinsames Sorgerecht beschlossen. Auch ist ein Antrag meiner Ex-Frau im Mai 2005 um ihr die Kinder zu zu sprechen vom Gericht verworfen. Weil die Kinder den Wunsch hatten bei ihrer Mutter zu leben (die nach unserer Scheidung wieder in Deutschland wohnt), habe ich nach vielen Gesprächen mit einem Mediator und nach unterzeichnung eines convernants diesem Wunsch eingewilligt. Mir wurde vorab versichert dass meinen Umgangsrecht kein Abbruch getan würde werden und ich um die 14 Tage meine Kinder bei mir für ein Wochenende sollte haben. Nachdem schon des öfteren dieser Regelung durch meine Ex-Frau nicht nachgekommen ist, hat sie mich am 28. August 2006 wissen lassen dass sie die Kinder bis auf weiteres nicht mehr zu mir lässt. Ihre Begründung hierfür ist dass ich mich am 1. Juli 2006 auch von meiner 2. Frau getrennt habe. Diese Trennung ging einher mit Streit und ich habe mit meinen Kindern die derzeit bei mir im Urlaub waren die Wohnung verlassen. Ich habe am 1. Juli den Schlüssel zu einer Mietwohnung erhalten, jedoch weil ich keinerlei Möbel hatte und auch keine Lebensmittel, die Kinder an diesem Tag zu ihrer Mutter zurück gebracht anstatt wie eigentlich gepland noch zwei weitere Wochen bei mir zu lassen.
Meine Frage ist die: was kann ich tun um in erster Linie die Umgangsregelung ab zu zwingen?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Schilderungen summarisch wie folgt beantworten möchte.

Das Kind hat das REcht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.
Lebt wie in Ihrem Fall ein Kind z. B. bei der Mutter, so hat der Vater das Recht sein Kind zu sehen.

Sofern hier Streitigkeiten entstehen, muß das Familiengericht entscheiden. Maßgebend für die Entscheidung des Gerichtes ist immer das Kindeswohlprinzip.
Interessen eines Elternteiles scheiden aus.

Damit das Gericht das Umgangsrecht erzwingen kann, kann ein Zwangsgeld festgesetzt werden. Es kann auch gerichtlich genehmigt werden, daß Gewalt angewendet wird. Um derartige Zwangsmaßnahmen zu vermeiden, kann ein Elternteil beantragen, daß ein gerichtliches Vermittlungsverfahren durchgeführt wird.

Wie ich Ihren Ausführungen entnehme, scheint dieses Vermittlungsverfahren bei Ihnen ja schon durchgeführt zu worden sein. Da dies aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, dürfte nun eine Entscheidung des Familiengerichts unumgänglich geworden sein.

Abschließend bitte ich zu beachten, dass diese Antwort zwar alle wesentlichen Aspekte des von Ihnen geschilderten Falles umfasst, jedoch daneben Tatsachen relevant sein können, die möglicherweise ein anderes Ergebnis nahe legen. Verbindliche Auskünfte sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich. Für eine Wahrnehmung Ihrer Interessen innerhalb einer Mandatserteilung stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihnen die in diesem Forum angestrebte erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Motzenbäcker
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 17.09.2006 | 12:19

Sehr geehrter Herr Motzenbäcker,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Hieraus ergiebt sich für mich eine weitere Frage, nämlich dies:
Da ich zur Zeit Arbeitslos bin verfüge ich nicht über genug Mittel um ein Verfahren an zu spannen. Dazu kommt die Tatsache dass ich in den Niederlanden Wohne. In diesm Kontext ergiebt sich natürlich die Frage wie meine Chancen sind für ein entsprechendes Verfahren Prozesskostenbeihilfe zu bekommen.

Als dies möglich sollte sein, dann würde es mich freuen Ihnen dass Mandat erteilen zu dürfen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.09.2006 | 09:43

Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworte.

Beratungshilfe kann in Anspruch genommen werden, wenn der rechtsuchenden Person Prozesskostenhilfe nach den Vorschriften der Zivilprozessordnung ohne einem eigenen Beitrag zu den Kosten zu gewähren wäre.

Dies gilt für jede Person, die nach ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen die Kosten der Prozessführung nicht, nur zum Teil oder nur in Raten aufbringen kann.

Auch Ausländerinnen und Ausländer haben Anspruch auf Beratungshilfe, selbst dann, wenn es nicht um Rechtsfragen nach deutschem Recht geht, sondern um solche nach ausländischem Recht.

Deshalb besteht grundsätzlich bei Ihnen die Möglichkeit Prozesskostenhilfe zu erhalten.

Für eine Mandatserteilung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Stefan Motzenbäcker
Rechtsanwalt

Mail: kanzlei@motzenbaecker.de

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER