Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Muss Lebensgefährtin für Gerichtskosten meiner Privatinsolvenz aufkommen?

08.12.2018 13:34 |
Preis: 30,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


Zum Juni 2015 wurde meine Privatinsolvenz eröffnet. Damals habe ich 1500,- € brutto verdient, ich bin geschieden und habe zwei unterhaltspflichtige Kinder (Zwillinge, 2003 geboren). Nachdem mein befristeter Vertrag ausgelaufen war, habe ich durch das Arbeitsamt eine Umschulung zum Heilerziehungspfleger begonnen (2 Jahre Schule + Alg I, 1 Anerkennungsjahr mit Praktikantengehalt 1550,- € brutto Aug. 2018-Aug. 2019). Mein autistischer Sohn ist in der Zwischenzeit bei meiner Exfrau ausgezogen und lebt nun in einer Wohngruppe, somit fällt hier der Unterhalt zwar weg, aber stattdessen müsste ich einen Kostenbeitrag zur Wohngruppe zahlen, wenn ich ein entsprechend hohes Gehalt hätte.
Seit Mai 2015 bin ich mit meiner Lebensgefährtin zusammen und sie hat viele unserer Kosten getragen, um mir auch die Umschulung zur ermöglichen. Ich würde sie gerne heiraten, aber nun ist die Frage: wie verhält es sich denn mit den Gerichtskosten nach Beendigung der Wohlverhaltensphase? Könnte hier auch meine Lebensgefährtin haftbar gemacht werden? Könnte ihr Gehalt herangezogen werden, falls wir dann verheiratet sind? Könnten Sie mir hierzu gesetzliche Grundlagen nennen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Mit freundlichen Grüßen
M.P.
10.12.2018 | 10:35

Antwort

von


(406)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sind Sie verheiratet und gehen in Privatinsolvenz, so muss der Ehepartner, der ein Pfändbares Einkommen hat, möglicherweise für die Kosten aufkommen.
Aber: Dies gilt für den Fall, dass die Schulden in der Ehe entstanden sind und mit dieser in Zusammenhang stehen.

Haben Sie erst nach oder während der Insolvenz Ihre neue Partnerin kennengelernt und diese geheiratet, so stehen diese nicht in Zusammenhang mit der Ehe.

Ihre neue Partnerin bzw. nicht insolvente "Neu"-Ehefrau muss daher nicht für die Kosten aufkommen.
Begründung:

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

ANTWORT VON

(406)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69224 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr nette kompetente Anwältin Rasche Antwort Jederzeit wieder und sehr zu empfehlen. Danke für Ihre Hilfe ...
FRAGESTELLER
4,4/5,0
Schnelle Rückmeldungen, ich hoffe, die Hinweise bestätigen sich in der Praxis. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort war prägnant, mit Gesetzestexten bzw. Urteilen unterlegt und sehr verständlich. Uns wurde bei der Entscheidungsfindung über die weitere Vorgehensweise damit sehr geholfen. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen