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Jugendamt/Unterhaltszahlung

| 26.06.2015 14:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Guten Tag.

Im folgenden Fall handelt es sich darum, dass ich seit einigen Jahren Unterhalt an das Jugendamt überweise.
Nach meiner letzten Unterhaltsprüfung, bekam ich einen Brief:

"Sehr geehrter Herr ...,

zunächst möchte ich mich für die von Ihnen eingebrachten Unterlagen zur Prüfung des Unterhaltsanspruchs von .... bedanken.

Im Ergebnis der Prüfung wurde festgestellt, dass eine derzeitige Erhöhung des Unterhaltsbetrages nicht möglich ist.
Nach Rücksprache mit Frau ... (Kindesmutter) bitte ich, dass Sie den Unterhalt weiterhin in Höhe von 225 euro auf das Konto der Kindesmutter zu Zahlen."

Ich finde es etwas irritierend das mich das Jugendamt darum bittet. Ist in diesen Zeilen etwas versteckt was ich übersehen habe/berücksichtigen sollte?Zumal ich seit beginn der Zahlungen immer auf eine Mündelkonto des Jugendamtes überweisen sollte.

Um es klar zu formulieren, bin ich momentan verpflichtet Unterhalt zu zaheln?

Vielen dank im Voraus.


Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Die Antwort ist aus meiner Sicht nicht zu beanstanden. Der Mitarbeiter informiert Sie über das Ergebnis seiner Überprüfung (auch wenn er keine Erhöhung fordert), damit Sie wissen, wie hoch der künftig zu zahlende Unterhalt ist.

Auch der Umstand, dass Sie jetzt offenbar direkt an die Kindesmutter zahlen sollen, ist nicht ungewöhnlich. Wenn nach einer gewissen Zeit festgestellt wird, dass der Unterhalt regelmäßig geleistet wird, ist es nicht unüblich, dass die Zahlungen direkt an den betreuenden Elternteil fließen sollen.

Ob Sie tatsächlich zum Unterhalt verpflichtet sind, kann ich nicht überprüfen, weil mir Ihre Einkommensverhältnisse nicht bekannt sind. Wenn Sie hier Zweifel haben, sollten Sie einen ortsansässigen, im Familienrecht erfahrenen Anwalt mit der Berechnung des Unterhalts beauftragen. Dies kann, wenn Sie wenig Geld haben, ggf. auch über Beratungshilfe geschehen. Sollte es bei Ihnen an der Leistungsfähigkeit fehlen, kann hier mit dem Jugendamt bzw. der Kindesmutter eine Herabsetzung des Unterhalts vereinbart werden. Es ist zumindest denkbar, dass das Jugendamt den Mindestsatz fordert, ohne zu überprüfen, ob Ihr Selbstbehalt (bei Berufstätigen derzeit 1080 €) gewahrt ist.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

Bewertung des Fragestellers 26.06.2015 | 15:27

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Stellungnahme vom Anwalt:
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