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Erbrecht - Grundbucheintrag

22.09.2019 13:57 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


14:45

Hallo, mein Vater (82) hatte 3 Schlaganfälle. Er ist rechtsseitig gelähmt. Wohlgemerkt kann er kein handschriftliches Testament mehr schreiben. Welche Möglichkeiten bestehen nun noch seinen Nachlass zu regeln? Schreiben eines Anwaltes mit seiner original Unterschrift (??)
Des weiteren: er ist in zweiter Ehe verheiratet. Meine Stiefmutter und ich haben kein gutes Verhältnis. Ich bin die einzige Tochter - keine weiteren Kinder vorhanden.
Sie beeinflusst ihn kein Testament zu schreiben - da es eine mündliche Absprache gibt, wie er was verteilt vererben möchte und sie behauptet, man könne sich zu 100% auf sie verlassen.
Ich bestehe allerdings auf ein Testament, weil ich genau weiß, dass es danach zu massiven Problemen und Unstimmigkeiten kommen könnte.
Zu vererben wären wie folgt - hierzu meine Frage - wie würde die Teilung aussehen, wenn es nun leider kein Testament geben wird. Zu je welchen Teilen erben sie und ich ?
Bankkonto sowie Bargeld Schließfach: es handelt sich um ein Gemeinschaftskonto. Für das Bargeld Schließfach habe ich lediglich eine Vollmacht, die in der Bank hinterlegt ist.
Beide leben seit 20 Jahren in einem abbezahlten Reihenhaus.
Im Grundbuch stehen mein Vater und sie.
Hinzu kommen noch 2 Rendite Objekte (vermietete Immobilien) - im Grundbuch stehen mein Vater und sie.
Zudem noch eine Ferienwohnung in Teneriffa - im Grundbuch stehen mein Vater, ich und sie.
Sollte er sich doch noch entschließen ein Testament zu schreiben - sein Plan wäre der, das ich beide Immobilien erbe (die vermieteten Renditeobjekte). Reicht es aus, das er einfach schreibt, diese vermacht er zu 100% seiner Tochter oder muss er vorab die Grundbücher umschreiben lassen? Und wer muss dann im Grundbuch aus /bzw eintragen werden?

Ich warte auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,
A.Konovalenko

22.09.2019 | 14:26

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

bei der gesetzlichen Erbfolge ohne Testament erben die neue Frau und Sie jeweils zur Hälfte, entsprechend dann seine jeweiligen Anteile im Grundbuch.

Sie müssten das Testament sonst vor einem Notar beglaubigen lassen, wenn er dieses selbst nicht mehr geschrieben bekommt. Den Entwurf könnten Sie selbst verfassen/verfassen lassen.

Wenn es Ihnen um die Objekte selbst geht, könnte dies ebenfalls bereits im Testament vermerkt werden, zusammen. Das wäre dann ein entsprechendes Vermächtnis, sodass Sie auf jeden Fall die Objekte bekommen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da Sie nur einmal unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 22.09.2019 | 14:42

Das heisst ohne Testament - wird nur seine Hälfte geteilt? Seine Frau erbt dann zu je 3/4 und ich zu je 1/4
Sowohl Immobilien wie Bankkonto oder Schließfach.
Ist das Korrekt?

Mit Testament - wenn dort stünde, beide Wohnungen erbt meine Tochter - ist dann somit eine Grundbuchumschreibung (Austragung der Ehefrau) vorab nicht mehr notwendig? Es würde reichen, wenn das im Testament festgehalten ist.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.09.2019 | 14:45

Sehr geehrter Fragesteller,

nein, Sie bekommen von seinem Vermögen die Hälfte. Wenn ihm daher ein Grundstück zur Hälfte gehört, bekommen Sie 1/4 und seine Frau 1/4. vom Bankkonto und Schließfach erben Sie ebenfalls die Hälfte.

Es würde dann reichen, wenn es im Testament geschrieben steht.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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