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Nachlass aufteilen mit Testament und Erbschein

| 29.06.2017 10:16 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Drei kleine Fragen zu folgendem Sachverhalt:

Zwischen meinen Geschwistern und mir soll ein Erbe aufgeteilt werden - im wesentliche ein großes Grundstück mit mehreren Gebäuden.
Es gibt 4 Erben.
Es gibt ein Testament aus dem hervorgeht wer welchen Teil des Grundstückes im groben bekommen soll.
Nun wurde vom Nachlassgericht für eine Erben ein Erbschein ausgestellt, aus dem hervorgeht das alle drei Erben je zu 1/4 erben.

Wie muss der Nachlass nun aufgeteilt werden, nach dem Erbschein zu je 1/4 oder wie es im Testament beschrieben ist?
Warum wurde im Erbschein, dass Erbe jeweils zu 1/4 aufgeteilt und nicht wie im Testament beschrieben? (nur relevant für die Erbengemeinschaft aber nicht für die Aufteilung des Nachlasses?)
Warum hat nur ein Erbe einen Erbschein bekommen und die anderen 3 nicht?

Sehr geehrter Fragesteller,

in einem Erbschein werden nur die Erben und ihre Anteile an der Erbschaft benannt; § 352a FamFG.

Hat der Erblasser eine detaillierte Aufteilung von Teilen des Nachlasses vorgenommen, handelt es sich um ein Vermächtnis, welches nicht im Erbschein aufgeführt wird, selbst wenn Erben die Begünstigten des Vermächtnisses sind.

Die Aufteilung des Nachlasses obliegt grundsätzlich den Erben. Sind sich alle Beteiligten einig, kann die Aufteilung so erfolgen, wie die Beteiligten sich einigen können, unabhängig vom Willen des Erblassers.

Ansonsten haben die Vermächtnisnehmer Anspruch auf Herausgabe bzw. Übertragung der Vermächtnisse gegen die Erben. Der Rest des Nachlasses wird dann nach Quote verteilt. Kommt es zu keiner Einigung über die Verteilung, wird der Nachlass verkauft und der erzielte Betrag verteilt.

Der Erbschein wird grundsätzlich demjenigen erteilt, der ihn beantragt hat.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, einen ersten rechtlichen Überblick verschafft zu haben.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 29.06.2017 | 21:10

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