Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Elternunterhalt Ehepartner


22.08.2007 13:21 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag,

meine Mutter ist 59-jährig in ein Pflegeheim gekommen. Dort wird Sie zumindest die Zeit zubringen müssen, bis Sie ein Spenderherz bekommt.
Da Sie lediglich über eine Witwenrente verfügt, wird man an meine Schwester und mich herantreten. Meine Schwester ist jedoch aufgrund Ihrer Behinderung in einer Behindertenwerkstatt beschäftigt und verdient nicht viel.
Ich bin gewerbetreibende und kann aktuell nie sagen, was ich verdiene, jedoch liegt es unter 1500,- Euro monatlich.
Da ich aber verheiratet bin, stellen wir uns die Frage, ob mein Mann auch zum Unterhalt meiner Mutter herangezogen werden kann.
Ich meine gelesen zu haben dass dieses erst ab einem bestimmtem Einkommen zum tragen kommt.(Wird hierbei das brutto oder nettogehalt zugrunde gelegt?)Fließen hierbei Spesen und geldwerte Vorteile mit rein?
Weiterhin habe ich gehört, dass die Ämter immer einen Bescheid zuschicken um das Geld einzufordern. Falls es an dem sein sollte und man kann erwiesenermassen nicht zahlen, was kann man dagegen tun?
Meine Mutter ist derzeit wieder verlobt, kann der Verlobte meiner Mutter auch zum Unterhalt herangezogen werden?

Und da mein Einkommen sich ja ständig ändern kann, wie häufig muss ich mich dann einer Prüfung unterziehen?

Ich bedanke mich im voraus für die Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen


Eingrenzung vom Fragesteller
22.08.2007 | 14:36

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Auf der Grundlage des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

1. Sie haben die Verpflichtung gegenüber dem Sozialamt Auskunft über Ihr gesamtes Einkommen zu erteilen, hierzu gehören auch Spesen und geldwerte Vorteile. Die Auskunft kann bei unveränderten Verhältnissen alle zwei Jahre verlangt werden.
Bei Selbständigen ist im Regelfall das Einkommen der lezten drei Jahre maßgebend.

2. Der Unterhaltsberechnung wird das Nettoeinkommen zurgrunde gelegt.

3. Sobald das Sozialamt Sie anschreibt bzw. Forderungen gegen Sie erhebt, sollten Sie Ihre Einwendungen, wenn solche bestehen, gleich geltend machen. Wenn Sie sich nicht einigen können, muss das Amt den Unterhalt gerichtlich einklagen.

4. Ihr Ehemann ist IHrer Mutter nicht zum Unterhalt verpflichtet. Sein Einkommen spielt aber insoweit eine Rolle, dass er Ihnen gegenüber zum Unterhalt verpflichtet ist und daher Ihr Selbstbehalt gegenüber IHrer Mutter ermäßigt werden kann. Es ist daher zu errechnen, in welcher Höhe Sie mit IHrerm Einkommen zum Familienunterhalt beizutragen haben. Der restliche Teil kann dann für den Unterhalt für Ihre Mutter verwendet werden.
Ihr Selbstbehalt beträgt mindestens € 1.400,00, wobei die Hälfte des diesen Mindestbetrag übersteigenden Einkommens zusätzlich anrechnungsfrei bleibt. Hierin sind Kosten für Unterhalt und Heizung in Höhe von € 450 enthalten.
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER