Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Berechnug von pauschaler abgegoltener Rufbereitschaft

02.03.2010 22:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Liebe Rechtsanwälte,

kann mir jemand erklären wie die Pauschale Abgeltung von Rufbereitschaft in Krankenhäusern berechnet wird?
In unserer Abteilung Technik haben wir Pro Bereitschaft (immer eine Woche und 8 Dienste im Monat) insgesamt 123 Stunden zu leisten. Nach AVR erhalten wir 12,5% plus eine sich aus den Gesamt geleisteten Stunden im Jahr der Abteilung errechneten Zuschlag von allen Mitarbeitern derzeit 2%.
Jahresstunden rund 6000
Bereitschaftsstunden 120
Berechnet sich wie folgt: 120 mal 100 durch 6000 = 2%
Wir erhalten also für 123 Stunden (mal 14,5%) 17,835 Stunden Freizeit auf unser Mobilzeitkonto gutgeschrieben.
Ist Diese Berechnung seitens unseres DG Richtig oder müssten wir nach der Bereitschaftstabelle
der stufe A mit 25% abgegolten werden.
Und steht uns an Wochenenden (Dienst von Fr 16:00 bis Mo 7:00) nur einmal die Dreistundengarantie zu?
Müssten uns die Kilometer an Fahrtkosten erstattet werden?
Oder wie Sieht eine rechtsverbindliche Abgeltung nach AVR mit Gerichtsurteilen aus?


Vielen Dank

Gutern Tag,

§§ 8 und 9 der Anlage 5 zu den AVR regeln Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft in Krankenhäusern und Heimen.

Die Zuweisung zu den Stufen A - D des Bereitschaftsdienstes erfolgt durch die Einrichtungsleitung und die Mitarbeitervertretung. Zu der "Stufenregelung" lesen Sie bitte § 9 der Anlage 5 zur AVR. Danach wird die Stufe A (durchschnittliche Arbeitsleistung innerhalb des Bereitschaftsdienstes 0 bis 10 v. H.) mit 15 v. H. als Arbeitszeit bewertet. Bei einer Arbeitsleistung innerhalb des Bereitschaftsdienstes von 10 bis 25 % gilt die Stufe B, in der 25 % als Arbeitszeit gewertet werden.

Der 1. bis 8. Bereitschaftsdienst ist im Kalendermonat ist mit 25 v. H. als Arbeitszeit zu werten. Der 9. - 12. Bereitschaftsdienst ist mit 35 v.H., und ab dem 13. mit 45 v. H. als Arbeitszeit zu werten.

Die Inanspruchnahmen während der Rufbereitschaft sind lohnrechtlich als Überstunden zu werten. Freizeitausgleich ist möglich.

Für die Vergütungsberechnung wird die Zeit der Rufbereitschaft mit 12,5 % als Arbeitszeit gewertet und mit der Überstundenverütung vergütet.

Die Fahrtzeiten unterbrechen die Ruhezeiten und sind somit als Arbeitszeit zu vergüten. Für Wegezeiten ist die Überstudenvergütung zu zahlen.
Steuerlich können die Fahrtenkilometer in Zusammenhang mit der Bereitschaft wohl nicht gesondert, zusätzlich geltend gemacht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Görmer
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 80053 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Super schnelle Antwort und meine Fragen konnten so weit es halt geht beantwortet werden. ...
FRAGESTELLER
4,2/5,0
Im großen ganzen war die Auskunft in Ordnung, vor allem die Anwort auf meine Rückfrage.. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Verständlich und präzise auf die gestellten Fragen geantwortet. ...
FRAGESTELLER