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Arbeitsrecht Stundenlohn/Kündigungsfrist

| 03.07.2014 21:00 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung:

Kündigungsfrist im Arbeitsverhältnis und Kostentragungspflicht im erstinstanzlichen arbeitsgerichtlichen Verfahren.

Ich habe am 15.05.2014 einen unbefristeten Arbeitsvertrag (ohne Probezeit) mit einem Stundenlohn von 17 Euro mit meinem Arbeitgeber abgeschlossen.

Als Kündigungsfrist ist im Arbeitsvertrag eine Frist von zwei Wochen festgesetzt.

Auf meiner Lohnabrechnung vom Juni 2014 wurden mir nur 14 Euro Stundenlohn vergütet.

Nun meine Fragen:

a.) Ist eine Kündigungsfrist von zwei Wochen rechtens, oder müsste diese nicht mindestens vier Wochen betragen wenn mir mein Arbeitgeber kündigt ?

b.) Wer trägt die Anwaltskosten, wenn ich die fehlenden drei Euro Stundenlohn per Anwalt einfordern lasse, bzw wenn ich gegen eine Kündigung mit zweiwöchiger Frist Einspruch einlege ?

Vielen Dank für Ihre Antworten

03.07.2014 | 21:29

Antwort

von


(758)
Wambeler Str. 33
44145 Dortmund
Tel: 0231 / 13 7534 22
Web: http://ra-fork.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:





Frage 1:
" Ist eine Kündigungsfrist von zwei Wochen rechtens, oder müsste diese nicht mindestens vier Wochen betragen wenn mir mein Arbeitgeber kündigt ?"


Nach Ihrer Schilderung ist eine Kündigungsfrist von 2 Wochen nicht rechtmäßig.

Eine Kündigungsfrist von 2 Wochen ist nur bei vereinbarter Probezeit möglich, § 622 III BGB .

Ist keine Probezeit vereinbart gilt grundsätzlich § 622 I BGB .




Frage 2:
"Wer trägt die Anwaltskosten, wenn ich die fehlenden drei Euro Stundenlohn per Anwalt einfordern lasse, bzw wenn ich gegen eine Kündigung mit zweiwöchiger Frist Einspruch einlege ?"


Die erstinstanzlichen eigenen Anwaltskosten tragen Sie bei fristgemäß eingelegter Klage. Und zwar unabhängig davon, ob Sie "gewinnen oder verlieren".

Dies ergibt sich aus § 12 a I ArbGG .



Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung jederzeit gern zur Verfügung. Klicken Sie dazu auf mein Profilbild.




Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-


Rechtsanwalt Raphael Fork

Bewertung des Fragestellers 03.07.2014 | 21:35

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Sozialrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht, Verwaltungsrecht, Miet und Pachtrecht