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Kammertermin Arbeitsgericht vermeiden


| 17.11.2013 20:21 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin



Guten Abend,

ich habe die fristlose Kündigung von meinem Arbeitgeber im September erhalten.

Daraufhin habe ich einen Anwalt aufgesucht, der Kündigungsschutzklage und Lohnklage der ausstehenden Differenzen eingereicht hat.

Ich habe dem Anwalt gesagt, dass ich bei dem Arbeitgeber auch nicht mehr arbeiten möchte und der Anwalt sagte, dass er in Form einer Abfindung (3 Monatsgehälter setzte er als Streitwert an) alles für mich raus holen werde.

Der Anwalt nahm den Gütetermin wahr, der zum Ergebnis hatte, dass die Kündigung ungültig sei, das Arbeitsverhältnis weiter bestehe und ich meinen Verzugslohn erhalte.

Ich sagte dem Anwalt dann, dass ich doch da gar nicht mehr anfangen wolle, worauf der Anwalte unwissend reagierte "Ach, sie wollen da gar nicht mehr anfangen? Dann müssen wir widerrufen und eine Umwandlung auf eine ordentliche Kündigung im Rahmen der Kündigungsfrist fordern ."

Jetzt flatterte mir gestern ein Brief vom Arbeitsgericht ins Haus, dass im Mai 2014 ein Kammertermin vor dem Arbeitsgericht sei.


Meine Fragen:

1. Hätte dieser Kammertermin nicht vermieden werden können, wenn der Anwalt direkt beim Gütetermin eine Einigung im Sinne meiner Vorgaben angestrebt hätte (Abfindung und "weg" da...) ?

2. Wer trägt denn jetzt die Prozesskosten, wenn es zu einem Prozess kommt?

3. Bin ich dann theoretisch noch bis Mai bei dem AG eingestellt? ich hätte gerne meine LST Karte und Dokumente zurück, damit ich mir eine andere Arbeit suchen kann.

3. Ist dieser Kammertermin den unbedingt nötig? Gibt es denn da gar keine andere Lösung ? Das ist alles total ineffizient ... und mein Geld habe ich bis heute nicht gesehen....

Vielen Dank




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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1. Hätte dieser Kammertermin nicht vermieden werden können, wenn der Anwalt direkt beim Gütetermin eine Einigung im Sinne meiner Vorgaben angestrebt hätte (Abfindung und "weg" da...) ?

Es bleibt leider offen, wie der Gütetermin endete.

Aber offenbar wurde ein Vergleich geschlossen, welchen der Anwalt widerrufen hat.

2. Wer trägt denn jetzt die Prozesskosten, wenn es zu einem Prozess kommt?

Sie sind schon mittendrin im Prozess. Die Klage und der Gütetermin sind Bestandteile des Prozesses.

Die Kosten trägt im arbeitsgerichtlichen Verfahren jeder selbst.

3. Bin ich dann theoretisch noch bis Mai bei dem AG eingestellt? ich hätte gerne meine LST Karte und Dokumente zurück, damit ich mir eine andere Arbeit suchen kann.

Noch steht die Kündigung im Raum.

Das Gericht wird erst nach dem Kammertermin entscheiden, ob die Kündigung wirksam oder unwirksam ist.

3. Ist dieser Kammertermin den unbedingt nötig? Gibt es denn da gar keine andere Lösung ? Das ist alles total ineffizient ... und mein Geld habe ich bis heute nicht gesehen..

Zunächst ist der Termin nötig.

Ihr Anwalt kann aber versuchen, sich mit dem Arbeitgeber außergerichtlich auf einen Vergleich – zB Zahlung Abfindung – zu einigen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 19.11.2013 | 16:28

Meine Nachfragen:

1. Hätte dieser Kammertermin nicht vermieden werden können, wenn der Anwalt direkt beim Gütetermin eine Einigung im Sinne meiner Vorgaben angestrebt hätte (Abfindung und "weg" da...) ? Es bleibt leider offen, wie der Gütetermin endete. Aber offenbar wurde ein Vergleich geschlossen, welchen der Anwalt widerrufen hat.

--> Ich befürchte einfach, dass mein Anwalt gar nicht beim Gütetermin kommuniziert hat, dass ich Bereit bin das Unternehmen mit einer Abfindung bzw ordentlichen Kündligung meinerseits zu verlassen.
Wenn er das hätte, gebe es doch keinen Grund für den Arbeitgeber diesem nicht zuzustimmen ?!?

Im Klartext: Ich habe das Gefühl, der Anwalt zieht das Ganze unnötig in die Länge ...

2. Wer trägt denn jetzt die Prozesskosten, wenn es zu einem Prozess kommt? Sie sind schon mittendrin im Prozess.

Die Klage und der Gütetermin sind Bestandteile des Prozesses. Die Kosten trägt im arbeitsgerichtlichen Verfahren jeder selbst.

--> Ich meine, wenn es zum Prozess kommen sollte, was ich vermeiden will, wenn trägt dann die GERICHTSKOSTEN?

Mit freundlichen Grüßen


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.11.2013 | 16:41

1. Hätte dieser Kammertermin nicht vermieden werden können, wenn der Anwalt direkt beim Gütetermin eine Einigung im Sinne meiner Vorgaben angestrebt hätte (Abfindung und "weg" da...) ? Es bleibt leider offen, wie der Gütetermin endete. Aber offenbar wurde ein Vergleich geschlossen, welchen der Anwalt widerrufen hat.

Ja, eigentlich schon. Wenn beide Seiten damit einverstanden gewesen wären, hätte man dies so regeln müssen.


--> Ich befürchte einfach, dass mein Anwalt gar nicht beim Gütetermin kommuniziert hat, dass ich Bereit bin das Unternehmen mit einer Abfindung bzw ordentlichen Kündligung meinerseits zu verlassen.
Wenn er das hätte, gebe es doch keinen Grund für den Arbeitgeber diesem nicht zuzustimmen ?!?

Eigentlich nicht.


Im Klartext: Ich habe das Gefühl, der Anwalt zieht das Ganze unnötig in die Länge ...

2. Wer trägt denn jetzt die Prozesskosten, wenn es zu einem Prozess kommt? Sie sind schon mittendrin im Prozess.

Die Klage und der Gütetermin sind Bestandteile des Prozesses. Die Kosten trägt im arbeitsgerichtlichen Verfahren jeder selbst.

--> Ich meine, wenn es zum Prozess kommen sollte, was ich vermeiden will, wenn trägt dann die GERICHTSKOSTEN?


Es fallen keine weiteren Kosten an. Die Gerichtskosten umfassen beide Termine, also Güteverhandlung und Kammertermin.

Auch die Anwaltskosten erhöhen sich durch den Kammertermin nicht.


Bewertung des Fragestellers 06.04.2014 | 20:00


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