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Anmeldung zur Insolvenztabelle erfolgreich angefochtener Forderungen?

| 22. Februar 2016 08:50 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Anfechtung durch den Insolvenzverwalter. Wideraufleben der Forderung nach § 144 InsO zur Anmeldung der Insolvenzforderung zur Insolvenztabelle.

Durch die Schuldnerin wurden vor Insolvenzeröffnung zahlreiche Rechnungen beglichen. Diese wurden durch den Insolvenzverwalter mehrere Monate nach Insolvenzeröffnung gem. § 134 InsO angefochten.

Die Zahlungen an uns (Gläubigerin) wurden durch eine Muttergesellschaft geleistet, während unsere Leistungen an eine Tochtergesellschaft erbracht wurden. Auch Verträge und sämtliche Rechtsbeziehungen bestanden nur mit der Tochtergesellschaft.

Beide Insolvenzverfahren, also sowohl Mutter- und Tochtergesellschaft, wurden innerhalb weniger Tage eröffnet und werden durch denselben Insolvenzverwalter betreut. Im folgenden Gerichtsverfahren wurde eine vergleichsweise Regelung zugunsten des Insolvenzverwalters getroffen und knapp 60 % der angefochtenen Forderung an den Insolvenzverwalter zurückerstattet.

Meine Frage: Nachdem unsere (berechtigte) Forderung somit wieder offen ist und durch die insolvente Tochtergesellschaft zu begleichen wäre, muss diese Forderung durch uns zur Tabelle angemeldet werden, oder ist eine Anmeldung nicht erforderlich?

Hier ergibt sich ja durch das vorangegangene Verfahren bereits, dass wir einer nunmehr wieder aufgelebte Forderung gegen die Insolvenzschuldnerin haben, die prozessual durch den Insolvenzverwalter selbst "erzeugt" wurde - somit dort ja bereits dokumentiert ist, dass diese Schuld der Insolvenzschuldnerin uns gegenüber besteht.

Vielen Dank!

22. Februar 2016 | 09:51

Antwort

von


(1494)
Hochwaldstraße 16
61231 Bad Nauheim
Tel: 0176/61732353
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Durch die Anfechtung und Zahlung an den Insolvenzverwalter lebt die Forderung nach § 144 InsO wieder auf. Die Forderung ist zur Insolvenztabelle anzumelden. Ggfs. fällt eine Gebühr von EUR 15,- an, wenn die Forderungsprüfung bereits erfolgt ist und es sich um eine Nachmeldung handelt.

2. Etwas anderes gilt nur dann, wenn in dem gerichtlichen Verfahren ein Vergleich dahingehend getroffen wurde, dass eien Forderungsanmeldung nicht mehr erfolgt.

3. Sollte ein solcher Verzicht nicht erfolgt sein, ist die Forderung zur Insolvenztabelle anzumelden. Der Insolvenzverwalter wird von sich aus die Forderung sonst nicht berücksichtigen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Bewertung des Fragestellers 22. Februar 2016 | 10:04

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Nochmals vielen Dank, meine Frage wurde in vollem Umfang beantwortet. Dazu noch sehr schnell.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 22. Februar 2016
5/5,0

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61231 Bad Nauheim
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Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Wirtschaftsrecht, Vertragsrecht, Kreditrecht