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Abgelehnte Forderung zur Insolvenz wegen Betrug. Rechtmäßig?

09.09.2013 12:30 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Anmeldung einer Forderung zur Insolvenztabelle, trotz bestehenden Schadensersatzanspruch.

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Autoglasfirma erhielt nach jetzige Wissenstand wegen vielfachen Betrug eine Ablehnung von den Versicherung und auch von der von Frau B. - Die Ablehnungserklärung wird durch die Firma und auch jetzt durch den Insolvenzverwalter (Jurist) verweigert. Nach AGB kommt die Frau B. nur dann in die Pflicht, wenn abgelehnt wurde.

Nun stellt sich die Frage, kann der Insolvenzverwalter, wenn er Kenntnis hat,das wegen Betrug abgelehnt wurde und die Ablehnungserklärung nicht vorweisen will, diese wegen Betrugs abgelehnte Forderung eintreiben? Wäre das nicht strafbar?

Leider hat Frau B. nun mit Klagedrohung erst einmal gezahlt. Die Versicherung hatte sie über die Ablehnung auch nicht informiert.
Ein Verzugsschaden ist noch gerichtlich anhängig, Anfragen hinsichtlich der Ablehnungserklärung durch die Versicherung wurden auch durch den Insolvenzverwalter ignoriert.

Vielen Dank
T.H.


09.09.2013 | 13:32

Antwort

von


(1471)
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61231 Bad Nauheim
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben nachfolgend beantworte:

1. Hier sind zwei Vertragsbeziehungen zu unterscheiden. Zum einen der Werkvertrag von Frau B mit dem Autoglaser, zum anderen das Versicherungsverhältnis zwischen Frau B und ihrer Versicherung.

2. Kommt es zur Ablehnung der Kostenübernahme durch die Versicherung bleibt Frau B weiterhin der Pflicht die erfolgte Reparatur zu bezahlen. Gleichwohl hat Frau B dann gegen die Versicherung einen Anspruch auf Erstattung der Kosten, wenn ein Versicherungsfall vorliegt.

3. Die Forderung der insolventen Werkstatt besteht gegen Frau B. Hat hingegen die Tätigkeit der Werkstatt dazu geführt, dass keine Erstattung seitens der Versicherung erfolgt, obgleich dies im Normalfall erfolgt wäre, besteht ein Schadensersatzanspruch.

Dieser Schadensersatzanspruch ist zu Insolvenztabelle anzumelden. Soweit ein Schadensersatzanspruch gegen den Geschäftsführer besteht kann dieser durch Frau B auf Zahlung zur Insolvenzmasse oder durch den Insolvenzverwalter durchgesetzt werden.

Als weitere Vorgehensweise sollte sich Frau B mit ihrer Versicherung auseinandersetzen, um dennoch eine Regulierung zu erreichen. Sollte dies scheitern, ist der Anspruch sowie die außergerichtlichen Kosten zur Insolvenztabellle festzustellen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe im Rahmen der Nachfragemöglichkeit weiter zur Verfügung.

Mit besten Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

ANTWORT VON

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