Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.629
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Abfindung auch nach Tod?


| 26.11.2015 20:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich schildere kurz den Fall:

Arbeitnehmer arbeitet seit Juni '90 als einziger Angestellter bei Arbeitgeber.
Arbeitnehmer erkrankt im März '15 längerfristig (noch anhaltend).
Arbeitgeber erkrankt ebenfalls und verstirbt im Mai '15.
Arbeitsvertrag geht nach dem Tod des Arbeitgebers auf Erben über.
Erben kündigen anschliessend dem Arbeitnehmer fristgerecht zum 31.12.15

Besteht ein Anspruch auf Abfindung und wenn ja in welcher Höhe?

Herzlichen Dank für Ihre Antwort!
26.11.2015 | 21:11

Antwort

von


20 Bewertungen
Ottobrunner Straße 28
82008 Unterhaching b. München
Tel: 089-381643520
Web: www.ra-fassbender.de
E-Mail:
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein Anspruch auf eine Abfindung besteht unter den Voraussetzungen des § 1a Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Der Arbeitnehmer verzichtet in dem Fall unter der Voraussetzung, dass eine Abfindung gewährt wird, auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage. Auch in anderen Fällen, in denen das KSchG anwendbar ist, wird häufig im Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht eine Abfindung vergleichsweise vereinbart. Der Kündigungsschutz wird - bildlich gesprochen - "abgekauft".

In dem von Ihnen geschilderten Fall wird eine Abfindung allenfalls freiwillig gezahlt werden, weil ein Kündigungschutz in Betrieben mit weniger als 6 Arbeitnehmern nicht besteht, § 23 KSchG. Ein Anspruch besteht nicht. Eine Kündigungsschutzklage, in derem Verlauf eine Abfindung vereinbart werden könnte, hätte wegen der Unanwendbarkeit des KSchG von vornherein keine Erfolgssaussicht.

Der Umstand der Erkrankung des Arbeitnehmers oder des Todes des Arbeitgebers führt leider zu keinem anderen Ergebnis.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Bernhard J. Faßbender

Bewertung des Fragestellers 26.11.2015 | 21:22


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Recht herzlichen Dank für die schnelle, ausführliche, verständliche und freundliche Beantwortung meiner Frage. Sie haben mir sehr geholfen!"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Bernhard J. Faßbender »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 26.11.2015
5/5.0

Recht herzlichen Dank für die schnelle, ausführliche, verständliche und freundliche Beantwortung meiner Frage. Sie haben mir sehr geholfen!


ANTWORT VON

20 Bewertungen

Ottobrunner Straße 28
82008 Unterhaching b. München
Tel: 089-381643520
Web: www.ra-fassbender.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Bankrecht, Kreditrecht, Sozialrecht