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Kündigung nach Elternzeit - Anspruch auf Abfindung?


14.05.2006 08:56 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim



Hallo!
Ich arbeite seit 01.10.2002 in einer Arztpraxis.Am 24.10.2004 kam meine Tochter zur Welt, seitdem bin ich in Elternzeit.Ich wollte im November 2005 wieder anfangen zu arbeiten, habe aber mit dem Einverständnis meines AG die Elternzeit bis 31.03.2006 verlängert. Ich habe also am 01.04.2006 wieder angefangen zu arbeiten. Ich wollte eigentlich mindestens 20 Stunden arbeiten, aber da mein AG während meines Erziehungsu. eine neue Vollzeitkraft und einen Lehrling eingestellt hat, beschloß er, dass ich nur 18 Stunden arbeiten kann.(2 Vollzeitkräfte, mit mir 2 Teilzeit und ein Lehrling).Nun hat er mir letzte Wo eröffnet, dass er mich zum 30.06.2006 kündigen wird(6 Wo zum Quartalsende lt. Arbeitsvertrag). Jetzt meine Fragen: Habe ich Anspruch auf eine Abfindung? Wie wird dass ALG berechnet, nachdem ich ja vorher Vollzeit beschäftigt war und jetzt nur 18 Stunden?Welcher Zeitraum wird also zur Berechnung herangezogen?

Vielen Dank im voraus!

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Fragestellerin,

sofern eine Kündigung bis zum Quartalsende 30.06.06 durch Ihren Arbeitgeber vorgesehen ist, müsste Ihnen diese bis zum 18.05.2006 zugegangen sein. Ein Anspruch auf Abfindung existiert grds. nicht, nur wenn er einzelvertraglich oder tarifvertraglich vereinbart worden ist. Ein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung besteht ferner, wenn eine betriebsbedingte Kündigung vorliegt und der Arbeitgeber bereits im Kündigungsschreiben eine Abfindung für den Fall, dass der Arbeitnehmer die Klagefrist verstreichen lässt, angeboten hat.
Das AlG wird nach der sog. Regelbemessungsmethode bemessen, wobei der Bemessungszeitraum grds. 1 Jahr (52 Wochen genau genommen)beträgt. Dieser kann auf 2 Jahre erweitert werden, wenn es eine unbillige Härte bedeuten würde, nur 1 Jahr als Berechnungsgrundlage heranzuziehen. In den Bemessungszeitraum fallen all abgerechneten Entgeltabrechnungszeiträume, nicht jedoch die Zeiten, in denen Sie Elterngeld erhalten haben, diese würden Ihren Anspruch ja in Bezug auf das Einkommen mindern.
Aufgrund der langen Elternzeit würden also nur die Arbeitszeiten berücksichtigt, die Sie im Jahr 2006 nach dem Ablauf der Elternzeit zurückgelegt haben. Möglicherweise auch noch Arbeitszeiten vom 30.06.2004 bis zum Beginn der Elternzeit, da diese in den 2-Jahreszeitraum fallen und es unbillig wäre, nur die Teilzeitarbeit zu berücksichtigen.. Hier würden sich vor allem Änderungen ergeben, wenn größere Lohnansprüche in Bezug auf das Bemessungsentgelt bestanden haben (vorherige Vollzeitarbeit), wodurch eine Erhöhung des Bemessungsentgeltes bewirkt würde.
Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben, wünsche Ihnen noch ein angenehmes Wochenende und stehe Ihnen gerne weiter zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Joachim
-Rechtsanwalt-
www.rechtsbuero24.de
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