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Hat man im Fall einer Kündigung Anspruch auf Abfindung?


| 20.02.2007 14:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle




Mein Sohn arbeitet seit 9Jahren bei einer Firma, seit 7 Jahren fest angestellt. Jetzt sieht es so aus, als ob die Firma auf seinem Gebiet keine Aufträge mehr bekommen kann.

Hätte er im Falle einer Kündigung Anspruch auf Abfindung? Ist dies gesetzlich oder tariflich geregelt, oder frei vereinbar?

Wie wird dies generell gehandhabt?

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Sehr geehrte Ratsuchende,



die Abfindung ist davon abhängig, dass

es sich um eine betriebsbedingte Kündigung handelt und

der Arbeitgeber bereits IM Kündigungsschreiben eine Abfindung für den Fall anbietet, dass der Arbeitnehmer die Klagefrist der Kündigungsschutzklage (drei Wochen ab Zugang) verstreichen lässt


Die Abfindung liegt dann bei 0,5 Monatsbuttoverdiensten für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses. Ein Zeitraum von mehr als sechs Monaten ist auf ein volles Jahr aufzurunden, so dass hier von 4,5 Gehältern auszugehen ist.

Sind diese Voraussetzungen aber NICHT erfüllt, sollte dann Ihr Sohn innerhalb der Frist Kündigungsschutzklage (KEINE Kostenerstattung in der ersten Instanz) erheben, da dann meistens eine Abfindung in der Güteverhandlung festgelegt wird (aber nicht MUSS).


Daneben kann die Abfindung aber auch frei verhandelt werden, wobei aber immer die dreiwöchige Frist beachtet werden muss. Verstreicht diese, wäre die Kündigung wirksam.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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