Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Zeitvertrag nach Schlechtwetterkündigung


10.04.2006 15:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit Juni 2001 als Maler und Lackierer in einem Malerbetrieb beschäftigt.
Am 13.01.2005 bekam ich eine Schlechtwetterkündigung § 46 am
18.04.2005 trat ich die Arbeit wieder an,es gab keinen neuen Vertrag.
Ab 31.01.2006 bekam ich wieder eine Schlechtwetterkündigung § 46
nachdem ich telefonisch nachfragte wann mit der Wiederaufnahme der Arbeit zu rechnen sei,bekam ich einen Brief mit folgendem Wortlaut.

Arbeitsaufnahme 02.05.2006.
Wir werden vorher nach Terminabsprache einen Zeitvertrag aufstellen.

Ist es rechtens das ich nun einen Zeitvertrag unterschreiben muss,
gilt der alte Vertrag nicht mehr.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

Ihr Arbeitsverhältnis unterliegt voraussichtlich dem Rahmentarifvertrag für das Maler- und Lackiererhandwerk. Hierauf beziehen Sie sich zumindest in den Angaben zur Kündigung (Schlechtwetterkündigung - § 46 des RTV). Dieser gilt für das gesamte Bundesgebiet mit Ausnahme des Saarlandes. Wenn Sie also nicht gerade im Saarland tätig sind, gilt dieser Tarifvertrag.

Ich zitiere Ihnen § 46 Ziffer 3 + 4 im Wortlaut:
3.
Bei Wiederaufnahme der Arbeit ist der Arbeitnehmer wieder einzustellen. Unabhängig von der schlechten Witterung ist der Arbeitnehmer spätestens am 30.04. wieder einzustellen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Arbeitnehmer von der Wiederaufnahme der Arbeit unverzüglich zu benachrichtigen.

4.
Der Arbeitnehmer erwirbt bei Wiedereinstellung seine alten Rechte, die Betriebszugehörigkeit gilt insoweit als nicht unterbrochen.

Wie Sie aus der tarifvertraglichen Regelung entnehmen können, haben Sie zum einen einen Anspruch auf Wiedereinstellung sobald der Betrieb die Tätigkeit wieder aufnimmt. Zum anderen treten Sie voll und ganz in Ihre bisherigen Rechte wieder ein, d. h. der alte Arbeitsvertrag wird wieder zum Leben erweckt, die bisherigen Betriebszugehörigkeitszeiten geltend fort. Hieraus folgt, dass eine allein befristete Wiedereinstellung unzulässig ist, sie haben aufgrund der tarifvertraglichen Regelung einen Anspruch auf eine unbefristete Wiedereinstellung zu den bisherigen Bedingungen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weiter geholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht

Esenser Str. 19
26603 Aurich
Tel. 04941-605347
Fax 04941-605348
email: info@fachanwalt-aurich.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER