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Wie verhätlt es sich mit dem Unterhalt wenn mein Sohn 18 wird?


04.12.2007 12:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo, ich habe einen 16. jährigen Sohn für den ich Unterhalt bekommen. Jetzt möchte ich den Unterhalt neu berechnen lassen da sich die Einkünfte und die Lebensumstände meines Ex Mannes geändert haben.
Folgende Angaben hat er berechnen lassen, stimmt das so????
Plichtiger
Einkommen 1573,52
Nebenrechnung
60 km 0,24 220/12 264.-
40 km 0,09 220/12 66.-
---------
330.- Euro
berufsbedingt Aufwendg. -330.- Euro
---------
bleibt 1243,52 Euro
Kinder
1.Kind Alter 16 Jahre
Hälftiges Kindergeld 77,00 Euro
Unterhaltsberechnung:
Einkommen 1244,00
Gr. 1 -1300 BKB:900
Zuschlag
Gr. 3 1500-1700 BKB: 1000
wegen Abweichung vom Regelfall Düsseld. Tabelle.
1. Kind 329.- Euro
bleibt 915.- Euro
Kindergeldverrechnung:
1. Kind Kindergeldausgleich wird vermindert weil 135% Regelbetr.
unterschritten sind.
77- (389-329) = 17
329 - 17 = 312
Verteilungsergebnis:
Pflichtiger: 932.- Euro
davon ant Kigeld 77.- Euro
Kind davon Kindergel 389.- Euro
------------
1324.- Euro
Zahlungspflicht gegenüber Berechtigten 312.- Euro!!!!!
Meine Fragen dazu: Ich habe bislang auch immer 312 Euro bekommen (bzw.280.-). Da mein Mann zu der Zeit noch allein lebte habe ich nur 280..- Euro bekommen, da er meinte er braucht noch Geld für Benzin etc. Könnte ich den Diffenrenz - Betrag für die Jahre evtl zurückverlangen. Außerdem hat sich seine Wohnsituation verändert, er lebt nun in eine eheänlichen Gemeinschaft und hat daher,nun mehr Geld zu Verfügung. Auf die 32 Euro werde ich jetzt nicht mehr verzichten. Mein Ex Mann sagt, wenn ich das ganze Geld fordere, muss ich meinem Sohn demnächst wenn er seinen Vater besucht, Fahrgeld geben . Außerdem noch Geld für Ausflüge etc. Das kann ja wohl nicht stimmen??!Wie verhätlt es sich mit dem Unterhalt wenn mein Sohn 18. wird?? Muss mein Ex Mann nicht auch unaufgefordert auf mich zukommen wenn sich sein Gehalt verändert hat oder muss ich immer nachhaken???
Vielen Dank

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Sehr geehrte Ratsuchende,

berufsbedingte Aufwendungen (z.B. Fahrtkosten) können in der Regel als Pauschale von 5 % des Nettoeinkommens abgezogen werden mit 50 bis 150 EUR (das wären hier rd. 80 EUR). Übersteigen die Aufwendungen diese Pauschale, sind sie insgesamt NACHZUWEISEN. Sollte Ihr Exmann berufsbedingte Aufwendungen von 330 EUR also nachweisen, wäre die Berechnung zutreffend, wonach er 329 - 17 = 312 EUR Unterhalt zu zahlen hätte (bei Unterhaltspflicht nur gegenüber 1 Person).
Falls aber seine Arbeitsstelle von seiner Wohnung aus in zumutbarer Weise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist, wären Fahrtkosten in der genannten Höhe unter Umständen nicht abzugsfähig - sondern nur die Kosten einer Monatskarte für öffentliche Verkehrsmittel.

Den Differenzbetrag von monatlich 32 EUR (312 - 280) könnten Sie nur verlangen, wenn es entweder einen entsprechenden Unterhaltstitel gibt oder Sie Ihren Exmann damals bereits NACHWEISLICH wegen des höheren Betrages in Verzug gesetzt haben.
Dabei wäre auch die Verjährungsfrist von 3 Jahren zu beachten.

Für Fahrtkosten anläßlich von Umgangskontakten mit Ihrem Sohn ist ausschließlich der Umgangsberechtigte (Kindesvater) zuständig. Das gleiche gilt für Ausflüge, die der Vater mit dem Sohn machen möchte.

Wenn Ihr Sohn 18 Jahre alt (volljährig) wird, sind grundsätzlich beide Eltern unterhaltspflichtig, entsprechend ihren Einkommensverhältnissen - soweit die Nettoeinkünfte jeweils ÜBER dem notwendigen Eigenbedarf (Selbstbehalt)von zur Zeit 900 EUR liegen.

Grundsätzlich muß Ihr Exmann Veränderungen in seinen Einkommens- und Vermögensverhältnissen NICHT von sich aus mitteilen. - Vielmehr müssen Sie (bzw. Ihr Sohn, wenn er volljährig ist) immer wieder diesbezüglich nachfragen.
Sie haben einen Auskunftsanspruch in der Regel alle 2 Jahre, wobei Ihr Exmann Ihnen entsprechende Einkommensbelege (als Arbeitnehmer für die letzten 12 Monate / als Selbständiger für die letzten 3 Jahre) vorlegen muß.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Ahrens
- Rechtsanwalt -
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