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Wie beurteilen Sie die Höhe dieser Abfindung?

| 03.06.2010 14:24 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich habe eine Frage zur Höhe einer Abfindung.

Mein Arbeitgeber will mit mir eine Aufhebungsvereinbarung zum 31.12.2010 mit sofortiger Freistellung bei Gehaltsfortzahlung schließen, wobei in diesem Zeitraum auch drei Monate von mir bereits wirksam angemeldete Elternzeit liegen (dh keine Gehaltszahlungen). Als Abfindung sind 9.000 Euro vorgesehen. Mein derzeitiges monatliches Bruttogehalt beträgt 3.640 Euro zzgl. eines fixen Jahresbonus von 3.000 Euro. Mein unbefristetes Arbeitsverhältnis besteht seit dem 15.08.2007.

Mein Arbeitgeber ist zwar unzufrieden mit mir, aber für eine verhaltens- oder betriebsbedingte Kündigung besteht kein Grund und auch eine Abmahnung hat es bislang nicht gegeben. Auf meiner Karrierestufe arbeiten noch zwei weitere Kollegen, die beide ledig und kinderlos sind, wohingegen ich verheiratet bin und zwei Kinder habe. Insgesamt beschäftigt mein Arbeitgeber rund 300 Mitarbeiter bundesweit.

Ich hoffe, alle nötigen Angaben gemacht zu haben.

Wie beurteilen Sie die Höhe dieser Abfindung?

Vielen Dank für Ihre Einschätzung im voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

der Gesetzgeber hat dem Arbeitgeber die Möglichkeit eingeräumt bei einer Kündigung wegen dringender betrieblicher Erfordernisse anzubieten eine Abfindung zu zahlen, wenn der Arbeitnehmer auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage verzichtet; § 1a Absatz 1 KSchG.

Die Höhe der Abfindung beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses. Bei der Ermittlung der Dauer des Arbeitsverhältnisses ist ein Zeitraum von mehr als sechs Monaten auf ein volles Jahr aufzurunden; § 1a Absatz 2 KSchG.

Wenn man diese gesetzliche Höhe der Abfindung als Maßstab nehmen würde, könnte der Arbeitgeber in Ihrem Fall eine Abfindung in Höhe von EUR 5.835,00 anbieten. Daran gemessen ist die angebotene Abfindung deutlich erhöht.

Ob im Falle einer Kündigung im Rahmen einer Einigung im Kündigungsschutzverfahren eine höhere Abfindung vereinbart werden könnte, kann von hier nicht beurteilt werden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

PS.: Wenn Sie diese Antwort bewerten, helfen Sie mit, diesen Service transparenter und verständlicher zu gestalten.

Nachfrage vom Fragesteller 03.06.2010 | 22:34

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Eine Nachfrage zur Höhe einer Abfindung in einem möglichen Kündigungsschutzverfahren: Können Sie auf der Basis Ihrer Erfahrungen bei den von mir beschriebenen Umständen eine Einschätzung abgegeben, in welcher Höhe mit einer Abfindung gerechnet werden könnte? Ich bin mir dabei bewußt, daß es sich hierbei nur um eine grobe, nicht belastbare Einschätzung Ihrerseits handeln kann. Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.06.2010 | 23:03

Sehr geehrter Fragesteller,

nach meinen Erfahrungen wird eine Einigung in einem Kündigungsschutzverfahren idR nicht die angebotenen EUR 9.000 erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
- Rechtsanwalt -

Bewertung des Fragestellers 04.06.2010 | 21:43

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