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Versuchter Betrug in Tateinheit mit Urkundenfälschung

| 28.03.2006 20:08 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm


Hallo!
Zum Sachverhalt:
Habe im Dezember mit einem überstempelten Fahrticket der Deutschen Bahn eine Fahrt gemacht.Dies ist dann dem Schaffner aufgefallen,und ich wurde von der Bahnpolizei noch am Bahnhof vernommen.Ich habe zum Sachverhalt keine weiteren Aussagen gemacht.

Ich habe heute von der Staatanwaltschaft einen Strafbefehl bekommen,in dem eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 20€(600€) festgesetz wurde.

Ich habe mittlerweile den Betrag an die DB bezahlt(40€).

Ich bin erhalte inzwischen ALG2 und sehe mich nicht in der Lage diesen Betrag aufzuwenden.

Darüberhinaus bin ich bisher nicht polizeilich aufgefallen.

Besteht für mich die Möglichkeit,mit angemessenen Auflagen,eine Geldstrafe abzuwenden?

Soll ich aufgrund meiner Einkommenverhälnisse Einspruch einlegen?

Gruss

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Ohne Einlegung des Einspruchs wird der Strafbefehl unanfechtbar. Ihnen kommt das Gesetz in § 42 StGB entgegen, wobei je nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen eine Ratenzahlung gestattet werden muss. Genau auf diesen Punkt sollten Sie Ihren Einspruch auch beschränken.

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass der Richter gegen Auflagen ganz von einer Geldstrafe absehen wird. Aber auch das kann angesprochen werden.

Der Ordnung halber weise ich Sie darauf hin, dass das Strafmaß in der Hauptverhandlung auch erhöht werden kann. Ich sehe das in Ihrem Fall aber nicht.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben. Im Rahmen der Nachfragefunktion stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Markus A. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de

Nachfrage vom Fragesteller 28.03.2006 | 20:41

Danke für Ihre Antwort!

Halten Sie die Geldstrafe der Höhe nach für angemessen?
Hat für mich eine Hauptverhandlung,die ja nach einem Einspruch stattfindet,irgendwelche Rechtsfolgen bzw.Kosten?

Gruss

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.03.2006 | 21:20

Die Anzahl der Tagessätze sind angemessen. Die Höhe der Tagessätze bestimmt sich nach dem durchschnittlichen Nettoeinkommen. Dies ist zwar nur ein allgemeiner Anhaltspunkt für den Richter, aber durchaus ein Ansatzpunkt für Sie.

Die Kostenlast hängt von dem Erfolg Ihres Einspruchs ab. Da Ihr Anspruch begründet ist, sind nicht mit zusätzlichen Kosten zu rechnen.

Viel Erfolg!

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