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Vermögen trennen im Trennungsjahr?


10.05.2006 08:56 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



X und Y Heiraten ohne Ehevertrag. Die Frau bleibt zu hause, kummert sich ums Kind und bleibt arbeitslos, ihrem Ehemann geht arbeiten bringt ca. 40000EUR in die Ehe mit. Zusammen investieren sie in Aktien, fonds etc mit seinem Kapital und aus dem Ersparnissen. In den laetzen 4 Jahren erwitschaften sie dadurch bis her ca. 100000 EUR Gewinn. Die Frau will sich bald vom Ehemann trennen. Ehemann wird wuettend und laesst Zugang zum Konnto sperren. Waehrende der Ehe, haben die eine Gemeinsameskonnto gefuehrt..dachte sie. Nur nach 4 Jahren es festzustellen, dass sie nur eine Nuetzungsberechtigung ueber das Konnto hatte.

Da, das paar noch zusammen lebt, und die Ehe Frau durch das Konntosperre, alle Zugang zum gemeinsamens erwirtschaftetes Geld, Kindergeld, Taschengeld und zum Auskunft ueber deren Verwaltung blockiert ist...

Meine Fragen sind..

1. Sind Aktien, Wehrtpapiere, Fonds etc Gueter??

2. Ist es fair, dass dem Ehemann weiter das Aktiendepo das waehrend der Ehe geschafft worden ist, ohne zustimmungsmoeglichkeit der Frau verwalten? Es besteht keinen Ehevertrag, keine Geutertrennung Vereinbahrung bis her. Die Frau ist noch nicht ausgezohgen aus der Ehelishewohnung. Also das Paar hat sich noch nicht getrennt weder einen Scheidungsantrag eingereicht.

3. Bis zur einer Scheidung ist es 1 Jahr zu warten. Die Frau hat keinen Zugang zum Konnto weder zu den Aktien. Besteht daran, waehrend der Trennungsjahr, dass ihrem Ehemann die waehrend der Ehe angeschafte Aktien verspielen damit, das Gewinn bis zum Scheidungstag weniger Wehrt als heute wird ? Um eine Moegliche Verlust zu verhindern, darf die Frau, ( im Falle Trennung) auf die Haelfte den Aktien, Fonds die waehrend der Ehe gekauft worden sind verlangen? Egal ob, das Vermoegen waehrend der Ehe, unter der Name vom Mann laeuft.

4. Im Falle Scheidung erhaelt Sie mindestens, die haelfte von dem Zugewinn ? Schliesslich ist eine Ehe eine Lebensgemeinschaft und was waehrend der Ehe gekauft worden sollte gerechtlich geteilt werden order?

5. Welche "Sachen" darf die Frau und Kind aus der Eheliche Wohnung im Falle Trennung mitnehmen?

6. Wie soll diese Frau sich am besten verhalten???

-- Einsatz geändert am 10.05.2006 09:24:18

-- Einsatz geändert am 10.05.2006 09:36:10
Eingrenzung vom Fragesteller
10.05.2006 | 09:27

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Sehr geehrte Ratsuchende,


zunächst danke ich für die sachgerechte Anpassung. Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten:


1.)
Sicherlich ist das Verhalten des Mannes nicht "fair".

Da aber keine vertraglichen Beziehungen bestehen und das Depo nach Ihrer Schilderung allein auf den Namen des Mannes besteht, ist auch dieser rechtlich gesehen der alleiniger Inhaber und kann dann nach seinem Belieben damit verfahren, sofern gesetzliche Verbote dem nicht entgegenstehen.

Die Vermögensverwaltung richtet sich dann nach den Vorschriften des §§ 1364 BGB ff, wonach jeder Ehegatte "sein" Vermögen selbst verwaltet, SOFERN diese Verfügungen nicht das Vermögen im Ganzen betrifft. Nur dann benötigt er ggfs. die Zustimmung des Ehepartners.

Da die Frau aber nun über Jahre hinweg den Mann hat "schalten und walten" lassen, wird man auch dann, wenn es das Vermögen als Ganzes betreffen sollte, diese Zustimmung unterstellen können.



2.)
Die Frau sollte nun unbedingt alle Unterlagen zu den Vermögenswerten sichern und ggfs. Kopien machen.

Dieses ist deshalb wichtig, da zu befürchten steht, dass der Mann hier in Hinblick auf eine Scheidung, Werte "beiseite schaffen" könnte, was dann im Scheidungsverfahren in Hinblick auf die Vorschrift des § 1375 II BGB (alle Vorschriften sind über unsere Homepage nachzulesen) wichtig ist, da dann ggfs. ein Teil der Werte dem sogenannten Endvermögen des Mannes wieder zugerechnet werden können.

Daher ist es wichtig, nun alle Informationen zu sichern, da die Frau dann in der Beweislast wäre.


Weiter sollte die Frau SOFORT einen Rechtsanwalt aufsuchen und sich dann individuell beraten lassen, da im Falle der bevorstehenden Trennung ggfs. Möglichkeiten bestehen, diese Informationen in einem - offenbar - bevorstehenden Verfahren hinsichtlich des Trennungsunterhaltes zu verwerten, da die Erträge dann auch zum anrechenbaren Einkommen teilweise hinzugezählt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 10.05.2006 | 10:27

Danke fuer die schnelle Antwort.

Da, die Ehe Frau durch das Konntosperre seit 2 Monaten, alle Zugang zum gemeinsamens erwirtschaftetes Geld, Kindergeld und ueber eigenes Taschengeld verfuegt........
Kann sie im Falle, einen Auszug mit Kind Geld vom Ehemann verlangen fuer die Einrichtung? Ehemann moechte, dass Frau schriftlich, auf die Summe fuer die Einrichtung verzichtet im Falle Zugewinnausgleich + Scheidung

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.05.2006 | 10:33

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),



dieses stellt keine nach den fea-Richtlinien zulässige Nachfrage zu der Erstanwort dar. Sie versuchen -wenn auch geschickt- die zuvor eingegrenzte Frage nun wieder durch die Nachfragefunktion auszuweiten.

Da dieses nach den angesprochenen Richtlinien unzulässig ist, verbietet sich die -kostenlose- Beantwortung.

Es besteht aber die Möglichkeit, eine erneute Frage, die Sie dann auch an mich direkt richten können, in das Portal zu stellen.

Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis; im Falle einer Beantwortung würde ich dann aber eine nicht ganz unberechtigte Abmahnung bekommen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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