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Schenkung an die Kinder während Trennungsjahr

17.02.2012 21:54 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich habe 2004 eine Wohnung gekauft - Preis 260.000, fläche 100 qm2. Darlehen 190.000 von der Bank, 60.000 Darlehen meiner gmbh, Rest private Mittel.
Ende 2007 habe ich geheiratet - ohne Ehevertrag, Zugewinnausgleich.
Jetzt werden wir uns trennen.
Die Wohnung ist "leider" in einer inzwischen In Ecke - der Wert ist erheblich gestiegen.
der Bodenrichtwert war 2007 2200 EUR (also hatte ich mehr ausgegeben als der statistische Wert) jetzt ist es 3500 EUR.
Der Wertzuwachs wäre also nach dieser Bodenrichtwertmethode ca. 130.000 EUR.
Frage:
1.) Hat meine Frau überhaupt ein Recht auf diesen Wertzuwachs, da Wohnung vor der Ehe gekauft..
2.) wäre das dann 130.000 oder 350.000 - Kaufpreis = 90.000
3.) wäre eine Schenkung (der kleineren Hälfte, Wohnung ist inzwischen geteilt und vermietet) an meine Kinder legal? es wäre ihr Grundstock für ihre Ausbildungen ? oder könnte man mir böse Absicht gegen meine frau unterstellen und mich trotzdem dazu verdonnern...

Ich müßte - falls ich meiner frau 60.0000 zahlen müßte, einen Teil der Wohnung, welche mal meine Altersvorsorge bzw die Ausbildung meiner Kinder darstellte verkaufen, da ich privat kein Geld habe. Ist diese "Härte" rechtlich ? der Wert der anderen Hälfte hätte weniger marktwert als das Darlehen = ich würde mit Schulden darstehen...

Danke für ihre Hilfe

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

1.) Hat meine Frau überhaupt ein Recht auf diesen Wertzuwachs, da Wohnung vor der Ehe gekauft..

Wie Sie richtig erkannt haben, hat ihre Ehefrau Anspruch auf den Wertzuwachs. Dieser bemisst sich nach dem Wert im Zeitpunkt der Eheschließung (2007) und dem Wert zum Zeitpunkt der Zustellung des Scheidungsantrags. Bei jeweils beiden Werten sind natürlich die zugehörigen Schulden jeweils abzuziehen.


2.) wäre das dann 130.000 oder 350.000 - Kaufpreis = 90.000

Sofern der wert im Jahre 2007 bei 220.000 Euro gelegen hat und der Scheidungsantrag im Jahre 2012 zugestellt wird, die Wohnung zu diesem Zeitpunkt einen Wert von 350.000 Euro hat, dann wäre der Zugewinn unter der Voraussetzung, dass keine Tilgungsleistungen erbracht wurden, bei 130.000 Euro abzüglich der Inflation. Der ursprüngliche Kaufpreis spielt keine Rolle, entscheidend ist nur der Wert zum Stichtag der Eheschließung.


3.) wäre eine Schenkung (der kleineren Hälfte, Wohnung ist inzwischen geteilt und vermietet) an meine Kinder legal? es wäre ihr Grundstock für ihre Ausbildungen ? oder könnte man mir böse Absicht gegen meine frau unterstellen und mich trotzdem dazu verdonnern...

Ich müßte - falls ich meiner frau 60.0000 zahlen müßte, einen Teil der Wohnung, welche mal meine Altersvorsorge bzw die Ausbildung meiner Kinder darstellte verkaufen, da ich privat kein Geld habe. Ist diese "Härte" rechtlich ? der Wert der anderen Hälfte hätte weniger marktwert als das Darlehen = ich würde mit Schulden darstehen...

Selbstverständlich können Sie Teile ihres Vermögens verschenken, nur wird das bei der Berechnung des Zugewinns nicht berücksichtigt und bleibt somit neutral.

Eventuell ist es möglich, mit Ihrer Frau eine Vereinbarung zu schließen, wenn das Ergebnis des Zugewinnausgleichs völlig ungerecht wäre.


Ihnen kann ich nur raten, den gesamten Vorgang durch einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen zu lassen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet würde.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich in jedem Fall freuen.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

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