Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhaltspflicht: Jahresunterhalt zur Gebührenberechnung herangezogen?


24.01.2006 09:36 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger



Guten Tag
Ich bin seit 2000 geschieden und Unterhaltspflichtig (Frau u. Kind).
Meine Tochter wurde letztes Jahr 18 Jahre alt. Eine Neuberechnung des Unterhaltes fand seit der Scheidung nicht statt.
Nun habe Ich Im Januar "versuchsweise" nur 1000 € anstelle
1218 € überwiesen. (kann auch sein das ich knapp bei Kasse war?)
Ansonsten habe ich den Unterhalt immer Pünktlich bezahlt.
Nun kam 2 Wochen danach sofort ein Brief von Ihrem Anwalt mit der Aufforderung 1. Nachzuzahlen 2.den Kindesunterhalt 100€ ab Feb. aufzustocken, 3 Auskunft über meine Einkünfte.
Anbei noch eine Rechnung über ca. 1000 € Anwaltskosten da ich meiner Unterhaltsplicht nicht nachgekommen sei.
Ist es rechtens das der gesamte Jahresunterhalt zur Gebührenberechnung herangezogen wird, da ich ja nur 218 € schuldig war. (inzwischen bezahlt)
Besten Dank für Ihre Auskunft.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre online-Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Die Erstattung der Anwaltskosten wird die Gegenseite nur unter dem Gesichtspunkt des Verzugsschadens verlangen können. Nachdem Sie in dem Anwaltsschreiben erstmalig zur Aufstockung des Kindesunterhaltes sowie zur Auskunftserteilung aufgefordert wurden, liegt insofern kein Verzug vor.

Hinsichtlich des Unterhalts für den Monat Januar 2006 befanden Sie sich hingegen mit EUR 218,- im Rückstand, so dass die entsprechenden Anwaltskosten als Verzugsschaden zu erstatten sein werden. Der Gegenstandswert wird sich im Ergebnis auf den Betrag in Höhe von EUR 218,- reduzieren. Sie sollten die Gebührenforderung daher der Höhe nach zurückweisen unter Hinweis auf §§ 42 Abs. 1 GKG, 23 Abs. 1 S. 3 RVG, wonach sich der Gegenstandswert von Unterhaltsforderungen dann nicht nach dem Jahresbetrag bemisst, wenn Unterhalt für weniger als ein Jahr beansprucht wird.

Mit freundlichen Grüßen

Jutta Petry-Berger
Rechtsanwältin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER