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Unterhaltspflicht bei neuer Heirat - kann ich für meinen Mann herangezogen werden?

| 05.01.2011 16:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


17:03

Hallo, ich habe eine Frage zu folgendem Sachverhalt:
Ich w. ledig 40 J, selbständig, 1 Sohn(22 J.) aus früherer Beziehung lebe mit meinem Partner 43 J., geschieden, freiberuflich, 1 Tochter aus Ex Ehe (9J.) zusammen und wir möchten heiraten.

1. Wenn seine Exfrau nicht mehr arbeiten kann oder will, wird er (er war zwei Jahre mit ihr verheiratet) dann wieder unterhaltspflichtig ihr gegenüber? Kann mein Einkommen dann auch herangezogen werden wenn seins nicht ausreicht?

2. Werde ich seiner Tochter gegenüber unterhaltspflichtig, wenn er seinen Unterhalt nicht leisten kann?

3. Wird er meinem Sohn gegenüber unterhaltspflichtig, wenn ich den Unterhalt nicht leisten könnte?

4. Bin ich meinem Sohn gegenüber überhaupt unterhaltspflichtig, wenn dieser weder eine Ausbildung macht, noch sich eine Erwerbstätigkeit sucht, bzw. diese durch sein Verhalten nach spätestens 3 Monaten jeweils wieder verliert, Drogen missbraucht und sich nicht um ärztliche Hilfe kümmert?

5. Wie ist die gesetzliche Erbfolge, wenn wir verheiratet sind?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

05.01.2011 | 16:50

Antwort

von


(1214)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Eine Unterhaltspflicht Ihres Freundes gegenüber seiner Ehefrau dürfte unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhalts nicht in Betracht kommen, da nach der Unterhaltsreform vom 01.01.2008 der Grundsatz der Selbstverantwortung gilt. D. h. im Regelfall ist jeder Ehegatte nach der Scheidung für seinen Unterhalt selbst verantwortlich.


2.

Gegenüber der Tochter Ihres Freundes sind Sie nicht unterhaltspflichtig.


3.

Ihr Freund ist Ihrem Sohn gegenüber ebenfalls nicht unterhaltspflichtig.


4.

Wenn Sie und Ihr Freund heiraten und im gesetzlichen Güterstand leben (Zugewinngemeinschaft), wird ein Ehegatte bei Ableben des anderen zu 1/2 Erbe. Die verbleibende Hälfte erben die Kinder des Erblassers.

Verstirbt also Ihr Freund vor Ihnen, erben Sie zu 1/2 und dessen Tochter ebenfalls zu 1/2.

Versterben Sie, erben Ihr Ehemann und Ihr Sohn ebenfalls je zu 1/2.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 05.01.2011 | 16:54

Hallo Herr Raab,
vielen Dank.
Den Punkt 4 in meiner Frage hatten Sie nicht beantwortet: Bin ich meinem Sohn gegenüber überhaupt unterhaltspflichtig, wenn dieser weder eine Ausbildung macht, noch sich eine Erwerbstätigkeit sucht, bzw. diese durch sein Verhalten nach spätestens 3 Monaten jeweils wieder verliert, Drogen missbraucht und sich nicht um ärztliche Hilfe kümmert?

Und eine Nachfrage hätte ich auch noch: Wie ist die Erbfolge bei Gütergemeinschaft?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.01.2011 | 17:03

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Die Unterhaltspflicht gegenüber volljährigen Kindern besteht im Grunde, bis das Kind eine Ausbildung abgeschlossen hat. Im Gegenzug muß sich das Kind bemühen, seine Ausbildung fleißig und zielstrebig zu absolvieren. Unternimmt das Kind dagegen nichts, wird der Anspruch auf Kindesunterhalt verloren gehen.


2.

Gütergemeinschaft setzt wie die Gütertrennung einen Ehevertrag voraus. Die Gütergemeinschaft kommt in der Praxis allerdings nur höchst selten vor.

Der Erbanteil des überlebenden Ehegatten beläuft sich bei Gütergemeinschaft auf 1/4 neben den Kindern.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 10.01.2011 | 10:07

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Die Antworten waren mir zu kurz, ich hätte gerne eine Begründung gehabt, nicht nur ein ja oder nein.

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Stellungnahme vom Anwalt:

Die Fragestellerin übersieht, daß Leistung und Gegenleistung in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen müssen. Ob - siehe Ziffer 1. der Frage -eine Unterhaltspflicht des Ehemanns gegenüber seiner geschiedenen Ehefrau besteht, hängt von einer Vielzahl von Fakten ab. Ohne Kenntnis dieser Fakten ist eine präzise Stellungnahme nicht ansatzweise möglich. Die Fragestellerin stellt Fragen, die erschöpfend beantwortet worden sind. Wenn die Fragestellerin darüber hinaus für zum Teil selbstverständliche Dinge rechtliche Erläuterungen und Kommentierungen wünscht, muß sie das in der Fragestellung einerseits sagen und andererseits bei dem Einsatzbetrag entsprechend berücksichtigen. Im übrigen hätte die Nachfragefunktion der Fragestellerin die Möglichkeit eröffnet, zumindest ihre Vorstellungen zu konkretisieren.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 10.01.2011
3,2/5,0

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