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Unterhalt für Studenten - Ist meine Exfrau verpflichtet ein höheres Einkommen zu erzielen?

| 04.10.2009 17:52 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Hallo,

ich bin geschieden, habe zwei Söhne, 17 und 21 Jahre. Der Jüngere lebt bei seiner Mutter. Ich zahle Unterhalt für den 17jährigen plus nachehelichen Unterhalt (480€ bis Dezember 2011) an meine Exfrau.

Mein 21jähriger Sohn studiert im 1.Semester in NRW.
Er erhält Kindergeld und ich zahle ihm derzeit Unterhalt in Höhe von 500€. Nach meinem Kenntnisstand hat er Anspruch auf Unterhalt in Höhe von 640€ plus Studien-u.Semestergebühren plus KV.

Meine Exfrau verweigert ihm einen regelmässigen/geregelten Unterhalt mit dem Hinweis auf ihr geringes Einkommen. Sie arbeitet "offiziell" halbtags und bekommt dort ca.570€ netto.

Durch die Scheidung Ende 2008 hat sie aus unserem gemeinsamen Vermögen ca. 50.000€ erhalten.

Meine Fragen zum Unterhalt des studierenden Sohnes sind :
- Ist meine Exfrau verpflichtet ein höheres Einkommen zu erzielen, also Vollzeit zu arbeiten, um einer Unterhaltsverpflichtung nachzukommen?
- Kann sie verpflichtet werden aus ihrem Vermögen ihren Anteil zum Unterhalt zu bestreiten?

Mir selbst bleiben derzeit noch etwas mehr als die 1100€ Selbstbehalt zum Leben.

Mit freundlichen Grüßen



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Ihr zwei Fragen muss ich leider mit nein beantworten. Zum einen besteht bei Volljährigenunterhalt, anders als bei Unterhalt für Minderjährige, keine gesteigerte Erwerbsobliegenheit. Zum anderen muss für Unterhalt nicht der Vermögensstamm angegriffen werden, zumindest nicht bei Vermögen in dieser Höhe.

Allerdings fließt in die Einkommensberechnung Ihrer Ehefrau nicht nur das Einkommen aus der Erwerbstätigkeit ein, sondern auch der Ehegattenunterhalt und die Zinsen o.ä. aus dem Vermögen. Danach könnte Ihre Frau zumindest mit einem kleinen Teilbetrag zur Unterhaltszahlung herangezogen werden.

Auf Grund der Einkommensverhältnisse wäre zu prüfen ob Anspruch auf BaföG Leistungen besteht und gegebenenfalls von Ihrem Sohn Leistungen zu beantragen. Diese mindern dann Ihre Unterhaltszahlungen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
und Fachanwältin für Familienrecht

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel. für Rechtsberatung: 0 90 01277 59 1 (2,59 €/Min., Mobilfunk kann abweichen)
Tel.: 0351 2699394
Fax: 0351 2699395
E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgevefuegungen.info







Nachfrage vom Fragesteller 05.10.2009 | 19:40

Wie wäre die Vorgehensweise zu einer verbindlichen Unterhaltszahlung (und sei sie noch so klein) und sichert man sich dadurch eventuelle zukünftige Ansprüche?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.10.2009 | 11:45

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Ihr Sohn müsste die Mutter zur Auskunft über Ihre gesamten Einkünfte auffordern und sich dies gegebenenfalls an Eides statt versichern lassen. Dem Sohn steht dieses Recht zu. Danach müsste der Unterhalt berechnet werden. Ab dem Zeitpunkt der Aufforderung zur Auskunft beginnt der Anspruch auf Zahlung. Sie könnten Ihren Anteil ab diesem Zeitpunkt kürzen oder lassen sich die Ansprüche gegen die Mutter von Ihrem Sohn abtreten.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
und Fachanwältin für Familienrecht

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Tel. für Beratung: 0 90 01277 59 1
(2,59 €/Min., Mobilfunk kann abweichen)
Fax: 0351/2 69 93 95
E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
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Bewertung des Fragestellers 09.10.2009 | 20:26

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Danke zusammenfassend ganz ok wohl auch in meinem Sinne allerdings hat bei mir die Antwort der Anwältin auf meine Rückfrage nochmal eine Unsicherheit ausgelöst und ich kann leider nichts mehr weiter klären da nur eine Rückfrage ... ...
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