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Unterhalt Kindsmutter


| 08.02.2006 22:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich bin im Januar aus einer "Kurzbeziehung" Vater geworden. Mittlerweile bin ich aus allen Wolken gefallen das ich für die Kindsmutter auch Unterhalt zahlen muss, obwohl wir nicht zusammen gelebt haben und die Beziehung keine 3 Monate bestand. Zur Zeit befinde ich mich in Steuerklasse I und habe ein Nettoverdienst monatl. von ca. 1700 Euro. Ich werde dieses Jahr meine jetzige Partnerin (nicht Kindsmutter) heiraten. Kann ich mich dann in Steuerklasse V einreihen und meine Ehefrau in III ?
Wird dann mein Nettolohn der Steuerklasse V bei der Berechnung der Kindsmutterunterhalt berücksichtigt o. mein ehemaliger Nettolohn aus d. Klasse I ?

Kann hier von dritter Seite rechtl. Einspruch etc. erhoben werden ?

Das Eheversprechen gegenüber meiner zukünftigen Frau hatte ich bereits vor der Geburt gemacht und es war zu diesem Zeitpunkt nicht klar ob ich der Vater bin. Dieses ist zwischenzeitlich durch einen freiwilligen Test bestätigt worden.
08.02.2006 | 23:02

Antwort

von


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63450 Hanau
Tel: 06181-6683 799
Web: www.glatzel-partner.com
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

1. Die Höhe der Unterhaltspflicht richtet sich danach, welches Einkommen Sie tatsächlich haben. Daher sind unmittelbar bevorstehende Änderungen der Steuerklasse zu berücksichtigen. Sollte also Kindesunterhalt geltend gemacht werden, so müsste steuerlich berechnet werden, wie hoch Ihr Einkommen demnächst unter Zugrundelegung der veränderten Steuerklasse sein wird. Zum Steuerklassenwechsel werde ich Ihnen morgen aus meinem Büro noch eine email zusenden!

2. Die Mutter Ihres Kindes, da sie nicht mit Ihnen verheiratet gewesen ist, könnte grundsätzlich von Ihnen bis zu drei Jahre Unterhalt für die Betreuung des Kindes verlangen. Dies würde allerdings voraussetzen, dass die Mutter bedürftig ist. Hätte sie z.B. Vermögen oder Einkünfte aus Kapital oder Vermietung, müsste sie dieses zunächst für die Unterhaltssicherung eingesetzen.

3.Hiervon zu unterscheiden, ist die Pflicht zur Zahlung von Kindesunterhalt. Kindesunterhalt geht dem Betreuungsunterhalt vor.

Insgesamt rate ich Ihnen dringend, sich an einen Anwalt zu wenden, um die weitere Vorgehensweise abzusprechen.Ich werde mich morgen nochmals an Sie wegen der Steuerklasse an Sie per email wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

www.kanzlei-glatzel.de


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 08.02.2006 | 23:17

Vielen Dank für die Antwort in später Stunde.

Den Kindsunterhalt habe ich bereits anerkannt und bin erstmal in die Klasse 5 lt. Düsseldorfer Tabelle einsortiert worden.
Den Nachweis / Auskunft muss ich hierzu noch führen.

Die Kindsmutter hat kein Vermögen und wird lt. Ihrer Auskunft demnächst ALG 2 (Hartz IV) beziehen, da sie vor der Geburt als Kellnerin tätig war und ca. 700,-- Euro netto verdient hat.

Mir geht es hier hauptsächlich um den Steuerklassenwechsel und wie hierzu die Rechtsprechung / Gesetze stehen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.02.2006 | 15:49

Sehr geehrter Rechtssuchender,

zu Ihrer Frage gibt es sogar einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, also des höchsten Rechtssprechungsorgans in der Bundesrepublik.
Danach darf der steuerliche Vorteil aus der neuen Ehe, alleine dieser zu Gute kommen. Für die Mutter muss also Ihr Einkommen fiktiv ohne das Ehegattensplitting ausgerechnet werden.Unklar ist allerdings, ob auch der Kindesunterhalt ohne den Splittingvorteil der neuen Ehe berechnet werden muss.Hierauf gibt der Beschluss keine Antwort.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel
Rechtsanwalt

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