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Unfall an Ausfahrt von Grundstück

02.12.2010 08:49 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Guten Tag!
Folgender Unfall ist mir passiert: Ich befuhr eine schmale Seitenstraße (nicht geräumt)mit max 15-20km/h,links und rechts parken PKW,links kam eine Ausfahrt von einem Grundstück wo ebenfalls ein Reihe parkender PKW stand als ich kurz vor der Ausfahrt war sah ich einen PKW der aus der Ausfahrt fahren wollte,er rollte.Er stand ca. mit der Motorhaube auf der Seitenstraße,hätte ich gebremst wäre ich ihm in sein Auto gerutscht um einen Unfall zu verhindern wich ich ihm aus da rechts kein Auto parkte,dabei kam ich ins rutschen und fuhr mit dem rechten Rad über die Bordsteinkante und rutschte leider auf ein parkendes Auto,welches sich ca.2-3 Parklücken entfernt von der Einfahrt befand.Ich rutschte diesem Pkw auf die hintere Stoßstange.Die Halter des Fahrzeuges befanden sich beim Unfall an ihrem Fahrzeug.Der Fahrer des Pkw der aus der Ausfahrt kam gestand seine Schuld und wollte keine Polizei rufen,wir taten es dennoch,die Beamten sagten gleich das er(der Fahrer an der Ausfahrt)schuld sei,da er seine erhöhte Sorgfaltspflicht nicht wahrgenommen hat(er hatte seine Freundin mit im Auto,diese hätte ihn einweisen müssen/können)Der Fahrer entschuldigte sich auch bei mir ,er hätte mich nicht gesehen.
Einen Tag später wäre er dann allerdings anderer Meinung er hätte gar nicht so weit auf der Straße gestanden das ich ihn hätte sehen können,er beschuldigt somit mich mein Fahrzeug(noch nicht mal 1 Jahr alt!)und dann auch noch mit 3jährigem Kind auf dem Rücksitz ohne erkennbaren Grund(da er ja angeblich nicht auf der Straße stand)nach rechts gelenkt zu haben und in das Auto gerutscht zu sein,was für mich völlig unbegreiflich ist,da er der Polizei auch sagte er wollte rausfahren und hat mich nicht gesehen.Er parkte auch leider bevor die Polizei kam sein Fahrzeug einfach um so das man nicht mehr sehen konnte wie weit er schon auf der Straße stand,was für mich schon seine Schuld bestätigt da er das vertuschen wollte.Bei meinem Pkw mußte eine Achsvermessung gemacht werden da er nach links zog,die Stoßstange muß ausgetauscht werden,Gutachter hat sich mein Auto angesehen,das andere Fahrzeug ist ebenfalls an der Stoßstange beschädigt und die Kofferraumklappe geht nur noch mit großer Kraft zu öffnen.Kann sich der vermeindliche Verursacher jetzt einfach so rausreden und kommt am Ende noch davon?Kann es passieren das ich eine Teilschuld bekomme obwohl ich ja nur einen Unfall vermeiden wollte und dennoch ein Fahrzeug beschädigt habe weil ich ausgewichen bin?Meine Versicherung ist auch det Meinung er ist Schuld und nicht ich. Meine Werstatt hat den Schaden bereits der gegnerischen Versicherung gemeldet,diese hat ihn auch aufgenommen.Kann er jetzt einfach bei seiner Versicherung anrufen und alles erstmal auf Eis legen?
Vielen Dank für die Rückantwort!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte haben Sie Verständnis, dass durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits die rechtliche Beurteilung anders ausfallen kann. Eine Beratung innerhalb dieses Forums stellt nur eine erste rechtliche Orientierung dar und kann die Beauftragung eines Rechtsanwalts im Zweifel nicht ersetzen. Nach Ihren Angaben führe ich wie folgt aus:

Zunächst einmal ist klar, dass derjenige, der aus einer Grundstücksausfahrt auf die Straße fährt, eine erhöhte Sorgfaltspflicht hat. Er muss sich vergewissern, dass Fußweg und Straße frei sind und sich nötigenfalls einweisen lassen. Das tat er hier nicht.

Ein Ausweichmanöver ist nicht immer ganz unproblematisch, weil es praktisch davon abhängt, welchem Schadensereignis weicht man zuungunsten welchem anderen Schadensereignis aus. Zum Beispiel: Sie weichen einem Tier aus und überfahren stattdessen einen Menschen.

So liegt der Fall hier aber nicht.

So wie Sie den Fall schildern, trägt derjenige die Schuld, der aus der Ausfahrt kam.

Es wird der Halter des Fahrzeugs, auf das Sie auffuhren, Ihre Versicherung in Anspruch nehmen. Sie nehmen die Versicherung desjenigen in Anspruch, der aus der Ausfahrt kam und geben dieser zusätzlich Ihren "Rückstufungsschaden" auf. Das ist der solche, der Ihnen entsteht, soweit derjenige Ihre Versicherung in Anspruch nimmt, auf den Sie aufgefahren sind.

Ein "Schuldanerkenntnis" am Unfallort ist nicht zwangsläufig bindend. Grundsätzlich kann der Unfallverursacher später die Sache ganz anders darstellen. Die Polizeibeamten sind wenig geeignete Zeugen, da sie beim Unfall selbst nicht dabei waren. Aber Sie haben ja die Zeugen, die bei oder in ihrem Auto waren, auf das Sie auffuhren.

Die Abwicklung von Verkehrsunfallen ist hoch kompliziert und wird immer komplizierter. Dazu tragen u. a. leider auch die Versicherungen selbst bei, die sich mit der Regulierung zieren, insbesondere wenn jemand keinen Anwalt hat. Ich rate Ihnen daher unbedingt, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen. Die Gebühren des Anwalts werden (als Teil Ihres Schadens) von der Haftpflichtversicherung des Schädigers übernommen. Bei Interesse kann unsere Kanzlei für Sie tätig werden. Die Entfernung spielt hierbei keine Rolle.

Um Ihnen eine wirklich sichere Rechtsauskunft geben zu können, müsste die Akte bzw. der Unfallbericht der Polizei eingesehen werden. Akteneinsicht kann nur ein Rechtsanwalt erhalten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Für Rückfragen nutzen Sie bitte einfach die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Brudermann
Rechtsanwalt

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