Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

'Pflegekind'


12.01.2007 10:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Seid einigen Wochen haben wir einen 16-jährigen Jungen in unsere Familie aufgenommen.
Er lebte seit ca. einem Jahr bei seiner Mutter, die auch das Sorgerecht hat, war in der Vergangenheit aber schon mehrfach vom Jugendamt in Heime oder Pflegefamilien verbracht worden. Mit der Rückkehr zur Mutter und angesichts seines Alters hat das Jugendamt "den Fall" abgeschlossen.
Die Mutter ist schwere Alkoholikerin; der Junge hat sein gesamtes Leben, angefangen von Geld, Essen, Kleidung, Schule selbst organisiert, damit das Jugenamt nicht wieder aktiv wird. Da der Mutter jetzt die Zangsräumung droht (und aus vielen anderen, menschlichen Gründen), haben wir ihm angeboten bei uns zu leben. Das tut er jetzt seit Dezember und allen geht es sehr gut damit. Wir haben von der Mutter allerdings bisher nur ein formloses Schreiben, in dem bestätigt wird, dass ihr Sohn mit ihrer Zustimmung bis auf weiteres bei uns wohnt, befürchten aber, dass die Mutter demnächst ganz abtaucht, d.h. für uns nicht mehr auffindbar ist.

Was können/müssen wir unternehmen, damit der Junge jetzt diese letzten zwei Jahre, bis er volljährig ist und auf eigenen Füssen steht, bei uns bleiben kann? Er selbst hat panische Angst vor dem Jugendamt. Sind seine Befürchtungen berechtigt, dass er keinerlei Einfluss auf deren Entscheidungen haben wird und unter Umständen gegen seinen Willen wo anders untergebracht wird?

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank im voraus!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Nachricht: Sehr geehrte Fragestellerin, wenn Sie wirklich sicher sein wollen, dass das Kind bis zur Volljährigkeit bei Ihnen lebt, dann brauchen Sie eine offizielle Entscheidung. Das formlose Schreiben der Mutter ist sicherlich ein Indiz, dass der Junge bei Ihnen leben soll. Entweder sind Sie damit wieder als Pflegefamilie aktiv, d.h. es müsste wiederum das Jugendamt eingeschaltet werden, das dann den Verbleib des Jungen bei Ihnen anordnet. Es gibt auch die Möglichkeit, das das Familiengericht gerichtliche Maßnahmen über den Verbleib des Jungen trifft, d.h. ebenfalls anordnet, dass der Junge bei Ihnen leben kann. Dem Jungen kann auch für ein solches Verfahren ein Anwalt, der dann im Rahmen der Prozesskostenhilfe vom Staat entlohnt wird, beigeordnet werden. Das Familiengericht muss von Amts wegen handeln, wenn es für das Wohl des Kindes dringend erforderlich ist, d.h. das Kindeswohl ansonsten gefährdet ist. Der Junge hat in jedem FAll ein Mitsprachrechte,bei seinem Alter ist sein Willen entscheidungserheblich und nicht zu übergehen. Sollte es ein Gerichtsvefahren geben, so muss der Junge angehört werden.

Nachfrage vom Fragesteller 12.01.2007 | 11:47

Vielen Dank für Ihre Antwort. Wird das Jugendamt nicht ohnehin zwangsläufig eingeschaltet, wenn es bei der Mutter zur Zwangsräumung kommt?

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.01.2007 | 19:20

Ich denke nicht, das dies zwangsläufig der Fall sein wird. Das kann ich Ihnen aber leider nicht eindeutig sagen.
Ich wünsche Ihnen viel ERfolg

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER