Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Nichtausgezahltes Gehalt von Arbeitgeber des Ex-Man pfänden


| 13.05.2006 19:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Seit November 2005 betreibe die Zwangsvollstreckung gegen meinen Ex-Mann wegen rückständigem und laufendem Unterhalt. Inzwischen habe ich erfahren, dass dieser die Monatsgehälter von August bis Oktober 2005 von seinem Arbeitgeber nicht ausgezahlt bekommen hat. Er hat aber auf diese Gehaltsansprüche nicht verzichtet. Muss der Arbeitgeber als Drittschuldner Gelder aus diesen Monaten an mich auszahlen? Wenn ja, würde für diese Monate jeweils die gleiche Pfändungsfreigrenze wie in dem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss gelten?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Durch den Pfändungsbeschluss allein, kann der Gläubiger solange nicht überwiesen ist, nicht über das Recht verfügen, insbesondere nicht einziehen, weil Ihm das Recht nicht zusteht.

Erst der Überweisungsbeschluss überträgt die Forderung normalerweise zur Einziehung.
Durch den Überweisungsbeschluss erlangt der Gläubiger die Einziehungsbefugnis. Er darf im eigenen Namen die Forderung einziehen und Leistung an sich selbst klagen.
Bei Arbeitseinkommen ist das Arbeitsgericht zuständig.

Dabei kann nur die dem Gläubiger zustehende, gepfändete Forderung geltend gemacht werden.

Somit haben Sie einen Anspruch gegen der Arbeitgeber als Drittschuldner auf die im Überweisungsbeschluss zustehenden Beträge.

Anbei möchte ich anmerken, dass Ihr Exmann auf die Beträge zu Ihrem Nachteil nicht verzichten hätte können.

Ich hoffe Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung einen Überblick verschafft zu haben.

Ergänzend möchte ich auf folgendes hinweisen. Meine Auskunft umfasst wesentliche Gesichtspunkte die im geschilderten Fall allgemein zu beachten sind. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem ganz anderen Ergebnis führen können. Deshalb sind verbindliche Empfehlungen darüber, ob und wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin
Sylvia Vetter
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Leider verstehe ich zu wenig von diesen Sachen. Ich habe die Antwort auf meine Frage nicht entdecken können. "
FRAGESTELLER 2/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER