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Namensrecht Kind nach erneuter Scheidung der Exfrau

| 28.07.2019 20:50 |
Preis: 58,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Namensänderung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe, nach meiner Scheidung von meiner Exfrau, schweren Herzens und auf seine Bitte hin, meinem Sohn mit 6 Jahren, und der erneuten Heirat meiner Exfrau, gestattet seinen Geburtsnamen durch den Nachnamen des neuen Manns zu ersetzen. Ich tat dies um ihm Probleme bei der Einschulung und Ausbildung zu ersparen.

Nur zur Info- ich habe 21 Jahre pünktlich monatlichen Kindesunterhalt bezahlt, habe versucht mein Besuchsrecht zu nutzen, stand allerdings allzu oft, bei vereinbarten Terminen, vor geschlossenen Türen- bin also kein Drückeberger.

Ich habe einen Anruf bei seinem Rathaus getätigt und man sagte mir lapidar "wenn er später groß ist und Ihren Namen wieder will ist das kein Problem!" Jetzt haben wir das Problem.

Meine Exfrau wurde mittlerweile zum 3.Male geschieden und nun heißt mein Sohn, wie der zweite Exmann meiner Exfrau.

Jetzt, im Alter von 27 Jahren, will er selbst heiraten und seinen Geburtsnamen wieder als Familiennamen tragen. Das ist nun wohl nicht mehr möglich, weil er das innerhalb eines Jahres nach dem 18. Geburtstag hätte machen müssen. Hat man mir damals also auf einem Amt eine falsche Auskunft gegeben? Kann uns jemand helfen, sei es auch nur mit einer Adresse?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es ist schwierig weit nach Volljährigkeit den Namen zu wechseln - man benötigt einen wichtigen Grund. Mit guter Argumentation wäre dies ggf. möglich.

Ich befürchte, dass der Sachverhalt aber nicht ausreichen könnte - dies müsste man aber ggf. im Einzelfall mit detaillierten Argumenten und/oder ärztlichem Attest, dass ein festhalten unzumutbar ist, prüfen.

Einfacher wäre, er würde den Namen seiner neuen Frau annehmen!

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 28.07.2019 | 23:21

Wenn ich Sie richtig verstehe wäre die Nachfolge in meiner Einzelfirma (also mit meinem persönlichen Namen) und aktuell 6 Angestellten, erfolgversprechend genug?

Ich wollte dies eigentlich nicht ins Feld führen, da ich dachte das Selbstbestimmungsrecht hätte in Deutschland einen höheren Stellenwert als ein betriebswirtschaftlicher Vorgang.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.07.2019 | 12:32

Wirtschaftliche Gründe können ein Argument sein, greift hier nur, wenn die Firme auf Ihren Namen läuft und er diese übernehmen soll - allerdings kann hier als Gegenargument lauten, dass z.B Firma Müller GbR, Inhaber Herr Meier als Firmierung möglich wäre! Dann würde die Argumentation nicht durchgreifen!

Ergänzung vom Anwalt 28.07.2019 | 21:31

Ablehnend Verwaltungsgericht Koblenz, 2006: seinem Vater nah sein zu wollen reicht nicht aus!

Ergänzung vom Anwalt 28.07.2019 | 21:38

Ablehnend Verwaltungsgericht Koblenz, 2006: seinem Vater nah sein zu wollen reicht nicht aus!

Bewertung des Fragestellers 31.07.2019 | 10:32

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"Es ging ja um eine verzwickte Angelegenheit. Frau Dr. Seiter hat dies sachlich analysiert und anhand eines Grundsatzurteils festgemacht.
Erst durch meine Nachfrage kam Fahrt in die Geschichte , sodass ich jedem empfehle den Sachstand möglichst umfangreich, ehrlich und offen, jedoch sachlich und korrekt zu schildern. Nur so kann sich der/die Rechtsanwältin/Rechtsanwalt ein klares Bild machen.

Sehr gute Entscheidungshilfe für weitere Schritte. Frau Dr. Corina Seiter konzentrierte sich auf die Fakten, was für mich eigentlich 5 Sterne sind, schließlich handelt es sich ja nicht um eine Büttenrede. Mein Resumee - 5 Sterne - würde sie als Rechtsbeistand empfehlen und auch nehmen."
Stellungnahme vom Anwalt:
Lieben Dank! Immer gerne!
FRAGESTELLER 31.07.2019 4,6/5,0
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