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Namensrecht - Doppelname, Namensänderung nach Heirat

| 20.02.2009 17:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Guten Tag,
mein Lebenspartner wurde vor 5 Jahren von seinem Stiefvater adoptiert und führt seitdem einen Doppelnamen. Wir haben ein gemeinsames Kind, dass zurzeit noch meinen Familiennamen trägt.Im Sommer werden wir heiraten, sind uns leider aber unstimmig über den zukünftigen Familiennamen. Mein Partner möchte gerne, dass unser Kind seinen Namen bekommt, ich bin allerdings gegen diesen Doppelnamen. Ursprünglich wollte ich meinen Namen behalten und den Namen meines Mannes dranhängen. Unser Standesamt teilte uns allerdings mit, dass dies nun mit dem Doppelnamen nicht mehr möglich ist. Welche Möglichkeiten gibt es denn eigentlich? Mein Partner würde den zweiten Namen auch gerne wieder ablegen. Geht das? An wen muss man sich wenden? Unser zuständiges Standesamt konnte uns irgendwie nicht weiterhelfen...

Sehr geehrte Fragestellerin

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und insbesondere unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Für die Wahl des Ehenamens haben Sie folgende Möglichkeiten:

1. Sie können beide Ihre Namen behalten.
2. Sie können Ihren Namen oder den Doppelnamen Ihres Mannes als Ehenamen wählen.
3. Wählen Sie Ihren Namen als Ehenamen, so kann Ihr Mann einen seiner Namen Ihrem Namen voranstellen oder anfügen. Ihr Ehename ist dann immer noch ihr jetziger Name, einen Doppelnamen wie bisher gibt es nicht mehr.
4. Wählen Sie den Doppelnamen Ihres Mannes als Ehename, können Sie Ihren Namen nicht anfügen oder voran stellen, da schon ein Doppelname vorliegt.

Bezüglich des Namens des Kindes gilt, dass sich der Geburtsname des Kindes zum Ehenamen ändert, wenn dieser vor dem 5. Lebensjahr des Kindes gewählt wird. Danach ändert sich der Name des Kindes nur, wenn es sich der Namensgebung anschließt. Nach Vollendung des 14. Lebensjahres kann das Kind die Erklärung nur selbst abgeben.

Die Erklärungen erfolgen jeweils gegenüber dem Standesamt.

Eine Namensänderung außerhalb dieser Fälle ist nur in seltenen Ausnahmefällen aus wichtigem Grund möglich. Hierfür ist bei Ihnen aber nichts ersichtlich.


Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen. Gerne stehe ich Ihnen auch für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Müller
(Rechtsanwalt)

Bewertung des Fragestellers 22.02.2009 | 15:58

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Stellungnahme vom Anwalt:
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