Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kündigungszeit - Frist


13.10.2006 07:47 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo

In meinem Arbeitsvertrag (Praktikant) besteht eine 2 wöchige Frist OHNE Angabe eines bestimmten Zeitpunkts (wie z.B. Monatsende-Quartalsende).


Wenn ich nun eine schriftliche Kündigung sende und diese Frist nicht einhalte (somit auch nicht am Arbeitsplatz erscheine, sondern unentschuldigt fehle - meinen Arbeitgeber aber informiere durch die Kündigung), welche Folgen kann dies für mich bedeuten?
Eine Klausel wie Verdienstausfall oder Schadensersatz existiert im Arbeitsvertrag nicht.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
sehr geehrter Herr Fragesteller,

die Kündigungsfrist von zwei Wochen beginnt in Ihrem Fall mit
Zugang Ihrer Kündigung bei dem Arbeitgeber(also ab dem Zeitpunkt,
zu welchem der Arbeitgeber Ihre Kündigung erhält).

Wenn Sie bis zum Ablauf dieser vorgenannten Frist nicht zur Arbeit erscheinen
,kann der Arbeitgeber

a)seinerseits fristlos kündigen

b) muss der Arbeitgeber für diese Fehlzeit keinen Lohn (soweit im Praktikum vereinbart) auszahlen.

c)Wenn Sie selbst kündigen,und erst recht,wenn eine fristlose
Kündigung des Arbeitgebers wegen Fehlzeiten ausgesprochen würde
(vgl.a)droht eine Sperre bei der Agentur für Arbeit(für den
Fall ,dass Sie nach Beendigung des Praktikums einen Anspruch auf Erhalt von dortigen Leistungen haben sollten)


Ich gehe davon aus,dass Sie an dem Arbeitsverhältnis nicht mehr interessiert sind.

Um die Folgen zu c) zu vermeiden,sollte (soweit möglich)zum einen der Arbeitgeber die Kündigung aussprechen,und Sie bis zum
Ablauf der Kündigungsfrist weiter arbeiten,es sei denn der Arbeitgeber stellt Sie solange widerruflich von der Arbeit frei oder Sie würden(hoffentlich nicht)erkranken.

Von einem Aufhebungsvertrag ist für den Fall des beabsichtigten Bezugs von
Leistungen der AfA abzuraten. Auch in diesem Fall kann die Agentur nämlich eine Sperre verhängen.

Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens
Rechtsanwältin






FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER