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Kündigung während einem befristeten Arbeitsverhältnis

| 29.05.2015 13:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Ordentliche Kündigungsfrist bei einem befristeten Arbeitsverhältnis

Ein Mitarbeiter erhielt einen Zeitarbeitsvertrag, Beginn 1. Nov. 2014, befristet bis zum 31. Okt. 2015. Vertraglich vereinbart ist: "Während der Befristung kann das Arbeitsverhältnis von jeder der Parteien mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden".
Wir haben dem Mitarbeiter heute gekündigt per 12. Juni, also mit der 2-Wochenfrist.
Der Mitarbeiter behauptet nun, wir könnten ihm nur mit einer Frist von 4 Wochen kündigen (weil er schon 6 Monate beschäftigt war).
Ist das richtig oder gilt die 2-Wochen-Kündigungsfrist wie im Vertrag?
29.05.2015 | 14:46

Antwort

von


(275)
Hopfengartenweg 6
90451 Nürnberg
Tel: 091138433062
Web: http://www.frischhut-recht.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Unabhängig von einer etwaigen Befristung des Arbeitsverhältnisses gilt hier die gesetzlich zwingende Regelung des § 622 Abs. 1 BGB. Von der gesetzlichen Mindestkündigungsfrist von 4 Wochen können Sie nicht durch eine Klausel im Arbeitsvertrag abweichen. Die von Ihnen zitierte Regelung in dem von Ihnen verwendeten Vertrag ist daher unwirksam.

Von der gesetzlichen Kündigungsfrist darf gem. § 622 Abs. 3 BGB allenfalls während einer vereinbarten Probezeit abgewichen werden. Ob eine solche vereinbart wurde kann ich Ihren Ausführungen nicht entnehmen. Wenn eine Probezeit vereinbart wurde, so dürfte lediglich eine Höchstdauer von 6 Monaten vereinbart werden. Die Probezeit wäre demgemäß bereits beendet.

Nach alledem ist die Rechtsauffassung Ihres Mitarbeiters zutreffend.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem oder bei zukünftigen arbeitsrechtlichen Fragestellungen Hilfe benötigen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit gern zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Mikio Frischhut

Bewertung des Fragestellers 29.05.2015 | 15:24

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