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Arbeitsvertrag Probezeit

23.02.2020 13:30 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.


Zusammenfassung: Freistellung im Falle der Kündigung

Hallo,

ich arbeite seit 4 Wochen in einem neuen Betrieb und es sind schon Dinge vorgefallen die ich schrecklich finde, hinzukommt das ich mich bei kranken Kollegen die zur Arbeit kommen sollten angesteckt habe und selbst schon seit über einer Woche flach liege, hinzu kommt das ich eine Immunschwäche habe und Krebs hatte und mich alles schnell aus der Bahn wirft. Nun bin ich noch in der Probezeit mit 14 Tagen Kündigungsfrist und würde morgen gerne die Kündigung abgeben, kann ich mich dann freistellen lassen bzw eine Freistellung beantragen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine Freistellung bedeutet, dass Sie arbeitsfähig (also nicht krank) sind, der Arbeitgeber will aber nicht, dass Sie zur Arbeit kommen. In dem Fall stellt er Sie von der Arbeit frei, zahlt aber den Arbeitslohn weiter, als ob Sie gearbeitet hätten, damit Sie wegen seiner Entscheidung keine Nachteile erleiden. D.h., Sie können die Freistellung anfragen, der Arbeitgeber kann das aber ablehnen. Dann müssen Sie zur Arbeit kommen. Wenn Sie das nicht machen, kann er Sie abmahnen und fristlos kündigen.
Wenn Sie aber arbeitUNfähig sind und einen Krankenschein vorlegen, müssen Sie nicht zur Arbeit kommen, bekommen allerdings keine Lohnfortzahlung (da Sie erst seit 4 Wochen im Betrieb sind; erst nach 6 Wochen) , sondern ein Krankengeld von Ihrer Krankenkasse, das nur wenige % Ihres Arbeitslohnes beträgt.
Denken Sie auch daran, dass Sie bei der Eigenkündigung eine Sperrzeit beim Arbeitsamt bekommen.
Wenn Sie schreiben, dass Sie krank sind, dann wäre doch erst mal die bessere Option, evtl. nicht zu kündigen, sondern sich krank zu melden. Sie senden dann aber Ihren Krankenschein an Ihre KK, damit Sie Krankengeld bekommen. Aber auch wenn Sie doch kündigen, können Sie die Freistellung anfragen und parallel Ihren Krankenschein an Ihre KK senden, damit Sie Krankengeld bekommen. Das Krankengeld wird dann von dem Arbeitslohn abgezogen, wenn Sie die Freistellung bewilligt bekommen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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