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Kündigung durch AG - Resturlaub verweigert

25.04.2011 17:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe zum 01.03.2011 einen Arbeitsvertrag abgeschlossen. Dieser wurde am 14.03.2011 gekündigt.

Ich habe mich kündigen lassen, weil ich ein besseres Angebort erhalten habe.

Kündigungsschreiben:

Sehr geehrter Herr xxx,

hiermit kündigen wir das mit Ihnen seit dem 01.03.2011 bestehende Anstellungsverhältnis ordentlich und fristgerecht während der Probezeit zum 30.04.2011

Die Ihnen überlassenen Firmenunterlagen sowie das Firmenfahrzeug sind absprachegemäß am 14.03.2011 zurückzugeben.

Ferner weisen wir darauf hin, dass Sie verpflichtet sind, sich bei der zuständigen Agentur für Arbeit unverzüglich als arbeitssuchend zu melden, um mögliche Nachhteile beim bezug von Arbeitslosengeld zu vermeiden.

Wir dürfen Sie bitten, den Erhalt dieser Kündigung auf anliegendem Doppel des Kündigungsschreibens zu bestätigen.

-----

Der AG hat versucht mir vorab einen Aufhebungsvertrag anzudrehen. Dieser wurde abgelehnt. Das Kündigungsschreiben wurde persönlich überreicht.

FRAGE: Laut Arbeitsvertrag habe ich 27 Urlaubstage. Ich habe den AG angeschrieben und aufgefordert, meinen Resturlaub zu verrechnen.
Der AG teile mir mit:

Der Resturlaub ist durch die unwiderrufliche Freistellung abgegolten.

In dem Kündigungsschreiben ist aber keine Rede von einer unwiederruflichen Freistellung.

Steht mir der Rsturlaub zu oder ist der AG im Recht?

Danke für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
25.04.2011 | 17:29

Antwort

von


(1707)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Die Freistellung kann mündlich auch einseitig durch den Arbeitgeber erfolgen; Urlaubs- und Vergütungsansprüche bleiben dabei grundsätzlich bestehen.

Alles andere ist regelbar, aber muss tatsächlich vom Arbeitgeber auch nachgewiesen werden können, was hier mangels Schriftform (und ansonsten schriftlicher - abschließender - Kündigung) schwierig sein könnte, allenfalls durch Zeugenaussagen belegbar wäre.

Damit können Sie sich auf den Resturlaub berufen, jedoch könnte Ihr Arbeitgeber aber auch mangels genau geklärter Freistellung Sie wieder zur Arbeit auffordern.

Sie sollten ggf. auf eine ergänzende schriftliche Regelung hinwirken.

Die Frage, die sich noch ansonsten stellt, ist diejenige danach, wie Ihr Schreiben zu verstehen ist, in dem Sie von "Verrechnung" gesprochen haben, denn dieses könnte auch als (teilweises) Angebot auf Freistellung gegen (teilweise) Urlaubsabgeltung verstanden worden sein. Sie hätten dann aber für noch verbleibende Urlaubstage (Diff. zw. Urlaubstage - Freistellungstage) einen entgeltlichen Abgeltungsanspruch.

Vor diesem Hintergrund können Sie noch Ihren Abgeltungsanspruch weiterverfolgen.

Sollte dieses nicht zum Erfolg führen, sollten Sie ggf. weitere anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Feiertag.


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

ANTWORT VON

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