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Kindesunterhalt, Gehaltsauskunft

21.11.2010 19:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Kind wird im Januar 18 Jahre alt. Seit geraumer Zeit bitte ich den Vater um Auskunft und Anpassung des Unterhalts. Er zahlt den Mindestunterhalt nach Düsseldorfer Tabelle für 12-15 Jährige, nach meiner Schätzung. Nun möchte ich Klarheit. Er ließ mich wissen, dass er mir keine Auskunft gibt. Ab 18 Jahren würde er dem Kind Auskunft geben, mit der Bedingung, dass ich es nicht erfahre. Ich stehe mit einer Anwältin in Kontakt. Der ersten schriftlichen Aufforderung der Anwältin ist er nicht nachgekommen....hat es scheinbar auch nicht vor. Nun meine Frage: Kann ich jetzt noch in meinem Namen klagen (8 Wochen vor 18 Geb.)? Kommt der Richter dieser Bitte jetzt noch nach? Habe ich ein Recht auf Information, auch wenn das Kind 18 ist? (Schülerin, bis Mitte des Jahres, wohnhaft bei mir). Muss er nicht auch (zumindest für dieses Jahr) rückwirkend zahlen? (Das Kind möchte den Vater nicht "verklagen".)
Mit frdl. Gruß

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Solange Ihre Tochter noch nicht volljährig ist, sind Sie als gesetzliche Vertreterin berechtigt, für Ihre Tochter ein Kindesunterhaltsverfahren bei Gericht gegen den Vater einzuleiten. Die Vollmacht, die Sie hierfür Ihrer Anwältin geben, besteht auch nach Eintritt der Volljährigkeit Ihrer Tochter fort, solange Ihre Tochter diese Vollmacht nicht widerruft.

Unterhalt für die Vergangenheit können Sie ab dem Zeitpunkt fordern, zu welchem Sie den Vater zwecks Ermittlung des Kindesunterhaltsanspruchs zur Auskunft über seine wirtschaftlichen Verhältnisse aufgefordert haben.

Sobald Ihre Tochter volljährig ist, haben Sie selbst keinen Auskunfts- oder Zahlungsanspruch mehr gegen den Kindesvater. Daran ändert sich leider auch nichts dadurch, dass Sie Ihrer Tochter weiterhin Unterhalt gewähren wollen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen, und verbleibe

Rückfrage vom Fragesteller 21.11.2010 | 19:48

Würde eine "Klage" jetzt noch "bewilligt" (vom Gericht), ohne das Kind mit hineinzuziehen? Macht das Sinn?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.11.2010 | 20:17

Die Klage würde grundsätzlich schon "bewilligt", aber bei einem Gerichtstermin müsste womöglich Ihre Tochter selbst erscheinen, wenn dieser nach dem 18. Geburtstag Ihrer Tochter stattfinden würde und der Richter das persönliche Erscheinen anordnen sollte. Ihre Tochter sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass, wenn ihr Vater keinen oder nicht ausreichend Unterhalt zahlt, letztlich Sie die "Leidtragende" sind, solange Ihre Tochter in Ihrem Haushalt wohnt, und dass es deswegen aus Fairnessgründen vielleicht schon geboten ist, gerichtlich gegen den Vater vorzugehen, wenn er sich so verhält.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

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