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In welchem Rahmen bin ich verpflichtet dieser Auskunftsforderung nachzukommen und in welchem Zusamme


01.10.2007 21:54 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

Heute erhielt ich (27) ein Einschreiben von einem Rechtsanwalt, welcher von meiner Ex-Frau (27) durch einer Prozeßvollmacht beauftragt, Unterhaltsansprüche unserer gemeinsamen Tochter (3) gegen mich geltend zu machen.

Im Schreiben werde ich aufgefordert für den Zeitraum August 2006 bis September 2007 sämtliche finanzielle Einkünfte darzulegen. Ferner mein sämtliches Vermögen welches ich am 31.08.2007 besaß aufzuzeigen.

Ein letzter Absatz betrifft meine Tätigkeit als Student und die Tatsache das ich mich bereits im 14 Hochschulsemester befinde.

Im folgende eine Zitat dessen Inhalt sich mir nicht vollständig erschließt:

"[...]Insoweit sehen wir für den Fall des fortwährenden Studiums der Nachweisführung entgegen hinsichtlich der Ihrerseits zwischenzeitlich absolvierten Leistungskontrollen sowie des Ihrerseits nunmehr angestrebten Hochschulabschlusses.
Eine überlange Studiendauer wird unterhaltsrechtlich nicht hinzunehmen sein."

Falls ich bis zum 8.10.2007 der Aufforderung nicht nachkommen sollte, wird ohne weitere außergerichtliche Korrespondenz das Klageverfahren eingeleitet.

Zum Hintergrund:

Wir sind seit Anfang 2005 geschieden, das Kind lebt im Haushalt der Mutter, welche seit der Scheidung auch das alleinige Sorgerecht besitzt. Diesem Sachverhalt habe ich zugestimmt.

Der Kindesunterhalt wird als Darlehen vom Jugendamt an die Kindesmutter ausgezahlt.

Ich bin seit Oktober 2000 als Student an einer Hochschule eingeschrieben und im Begriff meinen Abschluß zu machen.

Desweiteren habe ich ein monatliches Einkommen von 500 €, welches zu 100% von meinen Eltern aufgebracht wird.


Nun meine Frage.

In welchem Rahmen bin ich verpflichtet dieser Auskunftsforderung nachzukommen und in welchem Zusammenhang steht hier die Dauer meines Hochschulstudiums?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sind vorliegend in vollem Umfang verpflichtet, über Ihre Einkommens und Vermögensverhältnisse Auskunft zu erteilen.

Was die Dauer Ihres Studiums angeht ist folgendes zu beachten. Sie sind gegenüber ihrem minderjährigen Kind Barunterhaltspflichtig. D.h. Sie haben alles zu unternehmen, um irgendwie den Unterhalt Ihres Kindes sicher zu stellen. So lange Sie studieren ist es zu akzeptieren, dass Sie ggf. weniger oder gar keinen Unterhalt leisten. Sie trifft aber die Pflicht alles nur erdenkliche zu Unternehmen möglichst schnell Ihr Studium zu beenden. Bei einem "Bummelstudium" kann dem Unterhaltspflichtigen notfalls, wenn er aus Sicht des Gerichts sich nicht ausreichend um sein Fortkommen kümmert, ggf. sogar ein Fiktives Einkommen angerechnet werden. D.h. das Gericht schätzt einfach, was der Unterhaltspflichtige verdienen würde, wenn er sich ausreichend um sein berufliches fortkommen gekümmert hätte.

Dies bei Ihnen zu Überprüfen ist wohl auch der Grund der Anfrage durch den Rechtsanwalt Ihres Kindes.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Keller
Rechtsanwalt
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