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Bin ich mit diesem Einkommen verpflichtet den Unterhaltforderungen meines Sohnes nachzukommen und wi


27.07.2006 07:05 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren!
Mein Sohn ist 21.Jahre und fängt im Oktober 2006 ein duales Studium (Studium & Ausbildung) an. Es handelt sich auch um eine Erstausbildung! Er ist bei seiner Mutter groß geworden!
Jetz möchte er gerne erneut Unterhalt von mir haben!
Mein Gesamteinkünfte beliefen sich 2005 auf 7283,00 Euro laut Steuererklärung! Ich bin Selbstständig!
Bin ich mit diesem Einkommen verpflichtet den Unterhaltforderungen meines Sohnes nachzukommen und wie hoch darf der Bedarfskontrollbetrag bei meinem Sohn sein, da er eine Ausbildungsvergütung erhält?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen!


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Sehr geehrter Ratsuchender,

es ist zunächst zu unterscheiden, ob der Sohn einen eigenen Haushalt führt oder noch bei der Mutter wohnt.

Lebt er noch bei er Mutter richtet sich der Bedarf nach dem Gesamteinkommen beider Elternteile, da beide entsprechend ihrem Einkommen anteilig zum Barunterhalt verpflichtet sind.

Nach dem Gesamteinkommen erfolgt die Einstufung in die Düsseldorfer Tabelle. Auf diesen Bedarf sind dann die Einkünfte des Sohnes ( Ausbildungsvergütung abzüglich Ausbildungsbedingten Mehrbedarf, teilweise werden diese pauschal mit 90,00 EUR angenommen ) und das Kindergeld in voller Höhe abgezogen.

Nur wenn dann noch ein ungedeckter Bedarf besteht, hat der Sohn überhaupt einen Anspruch.

Der Bedarf des Sohnes beträgt 640,00 EUR, wenn er einen eigenen Haushalt führt. Die Abzüge hiervon werden wie oben ausgeführt vorgenommen.

Ihre Unterhaltspflicht richtet sich nach Ihrem unterhaltsrechtlich relevanten Einkommen. Das ist NICHT das Einkommen, dass in der Steuererklärung ausgewiesen ist. Als Selbständiger errechnet sich das Einkommen aus den Einkünften der letzten drei Jahre.

Der Selbstbehalt gegenüber Ihrem Sohn beträgt 1.100,00 EUR.

Nach Ihren Angaben, 7.283,00 EUR X 12 = 606,91 EUR monatlich, wären Sie daher nicht leistungsfähig. Dieses Einkommen muss aber bei einer ordnungsgemäßen Berechnung nicht das unterhaltsrechtlich relevante sein.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 14.08.2006 | 06:34

Hallo Hr.Bohle!
Vielen Dank für Ihre Antwort!

Mein Sohn lebt noch bei seiner Mutter und erhält 550,00 Euro netto Ausbildungsvergütung! Das Praktikum findet in Lübeck statt und er wird aus diesem Grund zwischen Berlin und Lübeck in den Semesterferien pendeln! Resultiert daraus ein erhöhter Bedarf? (Anmietung einer Unterkunft & Fahrkosten)

Dankeschön!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.08.2006 | 08:12

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Ausbildungsvergütung ist mit 460,00 EUR ebenso wie das Kindergeld in voller Höhe in Abzug zu bringen, so dass allenfalls noch 26,00 EUR motantlich zu zahlen wären, da der Bedarf sich hier nicht erhöht.

Beachten müssen Sie, dass die Mutter daneben auch unterhlatspflichtig ist.

Auch verweise ich nochmals auf meine Ausführungen zu Ihrer Leistungsfähigkeit.

Nach dem derzeitigen Sachstand werden Sie daher vermutlich keinen Unterhalt mehr zahlen müssen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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