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Höhe Unterhalt nichteheliches Kind


21.04.2006 11:39 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Ich habe eine nichteheliches Kind (geb. 1988) für das ich seither Unterhalt leiste. Auch in meiner Studienzeit hat das für mich meine damalige Freundin und heutige Frau bezahlt. Immer lt. Düsseldorfer Tabelle. Nun ging ich am Jahr 2003 in Elternzeit wegen unserer Tochter (geb. 2003), ich habe sozusagen meine Stunden reduziert und seit 2003 bis April 2005 ca. 700€/Monat netto verdient. Meine Frau verdient ca. 1.700€/Monat netto.
Ab Mai 2005 war ich arbeitslos (Arbeitslosengeld ca. 450€), wir haben zudem ein Haus gebaut.

Ich zahle weiter lt. Düsseldorfer Tabelle den Mindestsatz von derzeit ca. 290€/Monat. Nun ist es soweit, das wir jedoch schon bestehende Lebensversicherungen auflösen müssen um den Unterhaltszahlungen nachzukommen !

Meine Frage gibt es hier keine Möglichkeit den Unterhalt zu senken !!!
Gleich vorweg, bis heute hab mir diese Frage nie gestellt, aber es geht mittlerweilen um meine Existenz und die meiner Familie
(Hauskosten ca. 900 €/Monat usw.)
Ich weiss, dass das hier zum Sachverhalt nicht wichtig ist, aber um hier nicht den Eindruck zu erwecken ich würde meine damalige Freundin und das nichteheliche Kind mit einer geringeren Zahlung in den finanzielle Schwierigkeiten bringen ! Sie ist verheiratet hat weiter 3 Kinder und ihr Mann ist mehr als wohlhabend !!!

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Sehr geehrter Ratsuchender,


die genaue Höhe für das Kind zu berechnen, ist so nicht möglich, da dazu weitere Eckdaten erforderlich wären, die nur im Rahmen einer individuellen Beratung geklärt werden können.

Hier kann man Ihnen nur dazu raten, sich vor Ort diese individuelle Beratung zu holen, wobei hinsichtlich der dann entstehenden Kosten eventuell die Möglichkeit besteht, Beratungshilfe vom Amtsgericht zu bekommen. Das sollten sie vorher abklären; der Kollege würde dann mit dem Amtsgericht direkt abrechnen.



Vorbehaltlich der hier gebotenen weiteren Beratung möchte ich auf folgendes hinweisen:


Das Einkommen und die finanzielle Situation des Ehemannes der Kindesmutter spielt bei der Berechnung keine Rolle. Dieses ist im Unterhaltsverfahren des Kindes unbeachtlich, hilft Ihnen also nicht weiter.


Bezüglich der Hausbelastungen ist es so, dass diese sicherlich nicht vollständig in Abzug gebracht werden können, da zum einen ein Wohnvorteil zu berücksichtigen ist, zum anderen Sie diese Belastungen in Ansehung Ihrer Unterhaltspflicht aufgenommen haben. Auch hierzu sind aber eine Vielzahl von Einzelfragen noch zu klären.


Wesentlich ist die eingetretene Arbeitslosigkeit. Wenn dadurch sich Ihre Leistungsfähigkeit gemindert hat, stellt dieses einen Grund zur Abänderung des Unterhaltsanspruches dar, sofern Sie nachweisen können, dass Sie trotz intensiver Arbeitsplatzsuche keine Beschäftigung gefunden haben.

Nun ist dann zu klären, ob es einen vollstreckbaren Unterhaltstitel gibt, der dann ggfs. im gerichtlichen Verfahren abgeändert werden müsste, oder die Zahlungen bisher ohne Titel erfolgt sind. Dann könnten Sie reduzieren und die Gegenseite wäre dann gehalten, tätig zu werden.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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