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Unterhalt an vollj. nichteheliches Kind


05.01.2007 18:17 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin Vater eines nichtehelichen Kindes, das im Frühjahr volljährig wird. Zum Kind und zur Mutter bestand nie Kontakt. Soweit bekannt, lebt das Kind noch im Haushalt der Mutter. Die Mutter ist voll berufstätig. Im damaligen Rechtsstreit zur Feststellung der Vaterschaft wurde durch das AG für Recht erkannt, dass ich der Klägerin zu Händen des jeweiligen Vertreters, vom Tage der Geburt, bis zum 18. Lebensjahr den Regelunterhalt im voraus zu zahlen habe.
Diesen Unterhaltszahlungen bin ich bis zum heutigen Tage regelmäßig nachgekommen. Nun meine Fragen:
1. Kann ich aufgrund des o.g. Titels die Unterhaltszahlungen ab dem 18. Lebensjahr ohne Ankündigung einstellen?
2. Wenn nicht, muss ich etwas tun, oder musss das volljährige Kind nun seine Unterhaltsansprüche neu einklagen?
3. Könnte durch das Kind, mit der bestehenden Abänderungsurkunde des JA, die Zwangsvollstreckung betrieben werden?

Kurzum, wie ist das weitere Procedere? Der Wohnort aller Beteiligten liegt in NRW.

Im voraus, vielen Dank für Ihre Antwort.

05.01.2007 | 19:51

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

1. Zunächst einmal kommt es auf den genauen Wortlaut des Titels an, der mir ja nicht vorliegt. Vorbehaltlich dessen kann jedenfalls nach Ihrer Darstellung nach dem 18. Lebensjahr keine Zwangsvollstreckung mehr aus dem Titel erfolgen. Denn der Titel ermöglicht eine Zahlung nach Ihrer Darstellung wörtlich nur bis zu Volljährigkeit. Vor dem Hintergrund könn(t)en Sie die Zahlung einstellen.

2. Das Kind müsste nun Auskunft von Ihnen verlangen und dann den Unterhalt neu einklagen. Es kann natürlich sein, dass der dann entstehende Zahlanspruch höher als der bisherige ist (soweit der bisherige Titel nicht dynamisierend Unterhalt zusprach, was erst ab 1998 eingeführt wurde). Allerdings ist auch die Mutter in der Pflicht, sodass eine entsprechende Auskunft von Ihnen eingeholt werden sollte,

3. Mir ist nicht klar geworden, was Sie mit einer Abänderungsurkunde des Jugendamts meinen. Jedenfalls kann das Kind ohne Ihre Zustimmung beim Jugendamt keinen Titel gegen Sie erwirken. Vielleicht konkretisieren Sie dies im Rahmen der Nachfrage.

Da beim volljährigen Kind grds. beide Elternteile Unterhalt schulden sowie wichtige Weichenstellungen für die Ausbildung gestellt werden, sollten Sie das Kind anschreiben und nach seinen weiteren Plänen, ggf. nach einem Ausbildungsplatz pp., eigenem Einkommen sowie dem Einkommen der Mutter fragen. Sodann sollten Sie einen Anwalt Ihres Vertrauens mit einer seriösen Unterhaltsberechnung / weiteren Vertretung beauftragen.

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2007
mail(at)<image> </image>anwaltskanzlei-hellmann.de


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Gerade geringfügige Modifikationen des Sachverhalts können völlig abweichende rechtliche Ergebnisse bedingen! Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 06.01.2007 | 13:14

Sehr geehrter Herr RA Hellmann,
erst einmal vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Die einmalige Nachfragemöglichkeit nehme ich hiermit gerne in Anspruch. Der Unterhaltstitel beinhaltet definitiv, dass der Regelunterhalt vom Tag der Geburt (Angabe Datum), bis zum vollendeten 18.Lj. monatlich im voraus zu zahlen ist.
Meine Frage ist letztendlich: Kann ich ab Volljährigkeit des Kindes die Unterhaltszahlungen einstellen und abwarten, ob von Seiten des Kindes weitere Unterhaltsforderungen gestellt werden.

Nachfrage vom Fragesteller 06.01.2007 | 13:15

Sehr geehrter Herr RA Hellmann,
erst einmal vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Die einmalige Nachfragemöglichkeit nehme ich hiermit gerne in Anspruch. Der Unterhaltstitel beinhaltet definitiv, dass der Regelunterhalt vom Tag der Geburt (Angabe Datum), bis zum vollendeten 18.Lj. monatlich im voraus zu zahlen ist.
Meine Frage ist letztendlich: Kann ich ab Volljährigkeit des Kindes die Unterhaltszahlungen einstellen und abwarten, ob von Seiten des Kindes weitere Unterhaltsforderungen gestellt werden.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.01.2007 | 15:41

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne nehme ich Ihre Nachfrage zum Anlass für weitere Ausführungen. Wenn der Titel entsprechend endet, können Sie aus dem Blickwinkel der Erzwingbarkeit von Zahlungen derzeit die Zahlung mit Ablauf des 18. LJ einstellen. Auf einem anderen Blatt steht dann aber, dass weitere Forderungen des Sohnes voraussichtlich folgen werden. Gerne stehe ich dann auch für eine Berechnung des Unterhalts bzw. eine weitere Vertretung zur Verfügung.

Hochachtungsvoll

RA Hellmann

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