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Geld vom Nachlasskonto mit Erbschein und zwei gesetzliche Erbe, wie tun ?

| 23.01.2010 02:21 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Sehr geehrte Anwälte,

als Hilfe vorab diesen Link.:

http://www.frag-einen-anwalt.de/Notar-extra-Kosten--__f85820.html
Nun die neue Frage.:


Neben Häuser besteht offenbar noch ein Nachlasskonto.
Was raten sie mir, es gibt zwei gesetzliche Erben, ich bin einer davon.

Mit dem anderen Erben verstehe ich mich nicht sonderlich, da auf dem Konto der verstorbenen Großmutter aber einiges an Geld drauf ist, will ich gerne meinen Anteil dort runterholen und auf mein Konto bzw. dem Gemeinschaftskonto alles transferieren.

Kann ich nun mit dem Erbschein zum einen Auskunft der diversen mir aber unbekannten Konten der Toten verlangen und wie mache ich das und wie kann ich mit dem Erbschein zum einen Auskunft bekommen und das Geld also meinen Anteil runterholen du auf meine Konto überweisen ?

Muss ich notfalls klagen, wenn der andere Erbe das nicht will oder kann ich sagen, dass dort vielleicht 2000 Euro liegen und dann einfach dies durch 2 teilen und 1000 Euro auf mein Konto überweise n?

Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworten darf:

Unter Vorlage des Erbscheins können Sie bei den Banken Auskunft über etwaige bestehende Konten verlangen. Die Banken sind zur Auskunft verpflichtet, die jedoch allen Miterben gemeinsam zu erteilen ist.

Die Auszahlung eines Teilbetrages an sich können Sie jedoch nicht verlangen, da eine Erbengemeinschaft nur gemeinsam über den Nachlass verfügen darf, § 2040 BGB.

Die Bank wird daher keine Auszahlung an Sie alleine vornehmen dürfen.

Sie müssen zunächst von dem Miterben die Zustimmung zur Auszahlung verlangen. Weigert er sich, können Sie einen Anspruch auf Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft nach § 2042 BGB geltend machen und auch gerichtlich durchsetzen, damit Sie an Ihren Anteil aus dem gemeinschaftlichen Erbe gelangen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Bei Bedarf kontaktieren Sie mich bitte unter <info@rechtsanwalt-schwartmann.de> oder telefonisch unter 0221-3559205.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 23.01.2010 | 02:48

Vielen Dank

oben in dem Satz sollte es heissen " und auf mein Konto überweisen" ich wollte dies nur klarstellen, da die Rechtschriebprüfung am Mac dauernd an ist.

Desweiteren würde ich gerne wissen, ob die Gegenseite noch Kosten für die Pflege verlangen kann ?

Es geht hier noch nach altem Erbrecht, außerdem war die Erblasserin zwei Jahre im Heim.

Wenn beide mit der Auszahlung einverstanden sind, kann dann das Geld unbürokratisch auf die Beiden Konten der Erben übertragne werden ?

Kann ich zudem alleine Auskunft über das Vermögen verlangen oder brauch ich dazu auch die Zustimmung der Miterben ?

Nachfrage vom Fragesteller 23.01.2010 | 05:05

Vielen Dank

oben in dem Satz sollte es heissen " und auf mein Konto überweisen" ich wollte dies nur klarstellen, da die Rechtschriebprüfung am Mac dauernd an ist.

Desweiteren würde ich gerne wissen, ob die Gegenseite noch Kosten für die Pflege verlangen kann ?

Es geht hier noch nach altem Erbrecht, außerdem war die Erblasserin zwei Jahre im Heim.

Wenn beide mit der Auszahlung einverstanden sind, kann dann das Geld unbürokratisch auf die Beiden Konten der Erben übertragne werden ?

Kann ich zudem alleine Auskunft über das Vermögen verlangen oder brauch ich dazu auch die Zustimmung der Miterben ?
Zudem fällt mir ein, dass der Notar beim Erbscheinsantrag nicht fragte, in welchen Häuser meine Oma ein Niesbrauch hatte, die ihr aber ansonsten nicht mehr gehörten.
Es wurden nur die Häuser erkannt, die ihr noch voll gehörten, war dies so korrekt ?

Nachfrage vom Fragesteller 23.01.2010 | 06:02

Vielen Dank

oben in dem Satz sollte es heissen " und auf mein Konto überweisen" ich wollte dies nur klarstellen, da die Rechtschriebprüfung am Mac dauernd an ist.

Desweiteren würde ich gerne wissen, ob die Gegenseite noch Kosten für die Pflege verlangen kann ?

Es geht hier noch nach altem Erbrecht, außerdem war die Erblasserin zwei Jahre im Heim.

Wenn beide mit der Auszahlung einverstanden sind, kann dann das Geld unbürokratisch auf die Beiden Konten der Erben übertragne werden ?

Kann ich zudem alleine Auskunft über das Vermögen verlangen oder brauch ich dazu auch die Zustimmung der Miterben ?
Zudem fällt mir ein, dass der Notar beim Erbscheinsantrag nicht fragte, in welchen Häuser meine Oma ein Niesbrauch hatte, die ihr aber ansonsten nicht mehr gehörten.
Es wurden nur die Häuser erkannt, die ihr noch voll gehörten, war dies so korrekt ?
Ich meinte damit das in dem Antrag nun die Häuser stehen, die meine noch besaß, nich aber die, die sie zu Lebzeiten abgegeben hat und wo sie ein im Grundbuch stehendes Niesbrauchsrecht hatte.

Nachfrage vom Fragesteller 23.01.2010 | 06:05

Vielen Dank

oben in dem Satz sollte es heissen " und auf mein Konto überweisen" ich wollte dies nur klarstellen, da die Rechtschriebprüfung am Mac dauernd an ist.

Desweiteren würde ich gerne wissen, ob die Gegenseite noch Kosten für die Pflege verlangen kann ?

Es geht hier noch nach altem Erbrecht, außerdem war die Erblasserin zwei Jahre im Heim.

Wenn beide mit der Auszahlung einverstanden sind, kann dann das Geld unbürokratisch auf die Beiden Konten der Erben übertragne werden ?

Kann ich zudem alleine Auskunft über das Vermögen verlangen oder brauch ich dazu auch die Zustimmung der Miterben ?
Zudem fällt mir ein, dass der Notar beim Erbscheinsantrag nicht fragte, in welchen Häuser meine Oma ein Niesbrauch hatte, die ihr aber ansonsten nicht mehr gehörten.
Es wurden nur die Häuser erkannt, die ihr noch voll gehörten, war dies so korrekt ?
Ich meinte damit das in dem Antrag nun die Häuser stehen, die meine oma noch besaß, nich aber die, die sie zu Lebzeiten abgegeben hat und wo sie ein im Grundbuch stehendes Niesbrauchsrecht hatte.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.01.2010 | 11:24

Vielen Dank für Ihre Ergänzung, die allerdings nicht *eine* Nachfrage bezogen auf Ihre Ursprungsfrage enthält, sondern darüber hinaus gehend drei weitere Fragen, die den Rahmen der hier möglichen kostenlosen Nachfrage sprengen. Bitte stellen Sie diese im Rahmen einer neuen Anfrage.

Wenn beide Miterben mit der Auszahlung einverstanden sind, muss die Bank das Geld auf ein gemeinsam mitgeteiltes Konto auszahlen. Natürlich ist dann auch die Auszahlung anteiliger Beträge auf die Konten beider Miterben möglich. Entscheidend ist, dass die Erbengemeinschaft hier einheitlich auftritt, Ihr Miterbe also kooperiert.

Die Auskunft können Sie auch alleine verlangen, ist dann aber von der Bank an alle zu erteilen. Es müssten also alle Miterben von der Bank informiert werden.

Ich hoffe, Ihnen damit Ihre Ursprungsfrage und die dazugehörende Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben,

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 23.01.2010 | 11:32

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

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"Bin nicht so begeistert, von dieser Erstberatung oder wie man das nennt ium Rahmen dieses Portals.
Ich vergaß eine Frage und habe sie in der Nachfrage nochmals aufgebröselt.
Ich habe hier nen Einsatz von 40 Euro geleistet, was lt. FEA angemessen ist und empfohlen wird.
Wenn der Anwalt meint, er kann eine so einfache Frage nicht beantworten, da nur eine erlaubt ist, finde ich das kleinlich. "
Stellungnahme vom Anwalt:
Sie haben 4 Nachfragen gestellt:

- Auszahlung an beide Erben, wenn Miterbe einverstanden ist?
- Auskunftsanspruch auch alleine geltend zu machen?
- Anspruch wegen Pflege nach altem Erbrecht
- Nießbrauchsrecht im Erbscheinerteilungsverfahren

Die letztgenannten Punkte stellen keine mit der Ursprungsfrage verbundene Nachfrage dar, sondern inhaltlich völlig neue, eigenständige Fragen. Die Möglichkeit der kostenfreien Nachfrage ist dafür nicht gedacht. Ihre Kritik kann ich daher leider nicht nachvollziehen.

FRAGESTELLER 23.01.2010 3,2/5,0
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