Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Freibeträge bei Schenkung von Eltern (Sonderfall Vater verstorben)

10. März 2016 08:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte(r) Frau/Herr Anwalt,

eine Frage zur Schenkungssteuer im Fall von Schenkungen von Eltern auf ihr Kind.

Meine Eltern haben mir 2014 aus dem gemeinsamen Vermögen eine Immobilie im Wert von 380.000€ übertragen. Es wurde keine Schenkungssteuer fällig, da der Freibetrag von 400.000€ eingehalten wurde.

In 2016 ist mein Vater verstorben. Meine Mutter möchte mir eine Immobilie (aufgrund der Tatsache dass sie alleinige Erbin meines Vater ist ist diese Immobilie in ihrem Besitz) im Wert von 350.000€ schenken.

Meine Frage ist, ob für diese Schenkung nun Schenkungssteuer anfällt, da ich nicht sicher bin, ob hier der Grundsatz gilt, dass Eltern dem Kind jeweils 400.000€ steuerfrei schenken können.

Ich danke Ihnen im Voraus für eine Auskunft.

Freundliche Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Grundsätzlich gilt der Freibetrag pro Elternteil. Sollte die erste Immobilie Ihnen von Ihrem verstorbenen Vater geschenkt worden sein, so könnte Ihnen nun Ihre Mutter die andere Immobilie schenken, ohne das der Freibetrag aus der ersten Schenkung eine Rolle spielt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 10. März 2016 | 21:43

Sehr geehrter Herr Strick,

vielleicht war meine Schilderung nicht präzise genug, jedenfalls ist meine Frage noch nicht beantwortet.

Bei der Schenkung der Immobilie in 2014 handelte es sich um eine Schenkung aus dem GEMEINSAMEN Besitz meiner Eltern - die Schenkung kam weder alleine von meinem Vater noch alleine von meiner Mutter, wie Sie vermuten.

Deshalb die Frage, wie es sich mit einer Schenkung seitens meiner Mutter in 2016 verhielte. Ist es nicht möglicherweise so, dass die Schenkung in 2014 hälftig meiner Mutter zugerechnet wird (380.000 durch zwei = 190.000) und sie mir somit in 2016 nur noch 210.000 (400.000 - 190.000) steuerfrei schenken kann?

Ich hoffe Sie können mir hier als fachlicher Experte weiterhelfen.

Freundliche Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11. März 2016 | 05:37

Sehr geehrter Fragesteller,

dies konnte ich leider aus Ihrer Frage nicht entnehmen.

Leider haben Sie mit Ihrer Vermutung Recht. Die Schenkung aus dem Jahre 2014 verteilt sich hälftig auf Ihren Vater und Ihre Mutter. Somit kann Ihnen Ihre Mutter nur noch 210.000 Euro steuerfrei schenken, bis zum Ablauf der 10 Jahresfrist im Jahr 2024.

Möglicherweise könnten Sie den Wert der Schenkung über ein Nießbrauch- oder Wohnrecht zu Gunsten Ihrer Mutter schmälern.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Strick
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30. November 2022 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 97600 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr ausführlich und kompetent geantwortet. Sehr gerne wieder ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung und kompetente Unterstützung und Beratung. Sie haben mir sehr weitergeholfen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Hallo, vielen Dank für die schnelle Antwort. Sie gibt mir etwas Handlungssicherheit! ...
FRAGESTELLER