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Hausbau | Finanzierung | Schenkung durch die Eltern

| 27.07.2014 17:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Zu Zuwendungen der Eltern an ein Kind zum Bau eines Hauses.

Guten Tag!

Meine Frau und ich planen den Bau eines selbst zu nutzenden Einfamilienhauses. Zur Finanzierung des Vorhabens möchten uns meine Eltern 50.000 € schenken. Da dieser Betrag deutlich unter dem Freibetrag von 400.000 € (für Eltern an Kinder) liegt, rechne ich nicht damit, Schenkungssteuer zahlen zu müssen. Wir würden natürlich dennoch beim Finanzamt eine Schenkungssteuererklärung abgeben.

Für mich ergeben sich in diesem Zusammenhang drei Fragen:

1) Die Schenkung soll schriftlich festgehalten werden, und es soll klargestellt werden, dass der Betrag später einmal auf das Erbe anzurechnen ist. Falls mein Bruder irgendwann einmal für einen Hausbau einen vergleichbaren Betrag geschenkt bekommt, wird dieser natürlich gleichsam angerechnet.
--> Bedarf solch ein Schriftstück einer besonderen Form, eines besonderen Verweises auf Rechtsvorschriften oder einer besonderen Beurkundung?

2) Sollten das Schriftstück oder die Banküberweisung besondere Formulierung enthalten, wie z.B. "... schenken wir zum Zweck der Finanzierung des Hausbaus und damit im Zusammenhang stehender Kosten ..." - d.h. nützen (oder schaden) solche Klarstellungen etwas?

3) Meine Eltern haben mir / uns in den vergangenen 10 Jahren gelegentlich Geldbeträge um die 2000 € zum Kauf eines Autos oder zur Hochzeit geschenkt. Außerdem haben sie mich während des Studiums (bis zum 26. Lebensjahr) mit monatlichen Zahlungen unterstützt. Gelten irgendwelche dieser Zuwendungen als "Vorschenkungen" im Sinne des Finanzamts?

Vielen Dank & freundliche Grüße.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass Ihre Eltern die 50.000,-- € für den geplanten Hausbau nicht zwingend schenken müssen. Es kommt auch eine Ausstattung nach § 1621 BGB in Betracht, was m.E. vorzuziehen wäre.

"Was einem Kind mit Rücksicht auf seine Verheiratung oder auf die Erlangung einer selbständigen Lebensstellung... zugewendet wird (Ausstattung), gilt...nur insoweit als Schenkung. als die Ausstattung das den Umständen , insbesonder den Vermögensverhältnissen des Vaters oder der Mutter, entsprechende Mass übersteigt".

Nun zu Ihren Fragen:

1.
Aus Beweisgründen sollte ein Schriftstück erstellt und von den Beteiligten unterzeichnet werden. Eine besondere Form ist nicht erforderlich.

2.
Formulierungen wie von ihnen vorgeschlagen sind zu empfehlen, um späterer Unklarheiten und Streit nach Möglichkeit zu vermeiden.

3.
Ihre Unterstützung während des Studiums waren Unterhaltsleistungen nach §§ 1601 ff. BGB und keine Schenkungen.

Die übrigen Zuwendungen müssten in einer Steuererklärung angegeben werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 01.11.2014 | 12:11

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